Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft.

  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
  • Peter Schäfer© dpa
    Der neue Direktor des Jüdischen Museums Berlin, Peter Schäfer, am 21.08.2014 vor dem Daniel Libeskind Bau des Museums in Berlin.
Als architektonisches Meisterwerk ist der spektakuläre Museumsbau von Daniel Libeskind längst zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ist das Museum ein lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur.
An der Klagemauer
© Jüdisches Museum Berlin, Foto:Jens Ziehe

Tipp: Welcome to Jerusalem

11. Dezember 2017 bis 30. April 2019

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Jüdisches Museum - Highlights

Zentrales Element des Libeskind-Baus sind die Achsen im Untergeschoss, die drei wesentliche Wege jüdischen Lebens in Deutschland symbolisieren - die Achse des Exils, die Achse des Holocaust und die Achse der Kontinuität. Die "Voids", Leerräume, die das gesamte Gebäude horizontal durchziehen, erinnern an die physische Leere, die der Holocaust hinterlassen hat. Die Installation "Gefallenes Laub" von Menashe Kadishmann befindet sich im Memory Void. Darüber hinaus sind aktuelle Ausstellungen und Kunstinstallationen zu sehen. Im weitläufigen Museumsgarten können Besucher es sich in Liegestühlen unter Plantanen gemütlich machen.

Voraussichtlich ab 2019 wird eine neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum eröffnet. Außerdem soll ein Kindermuseum auf der gegenüberliegenden Straßenseite entsteht.

Das Jüdische Museum als architektonisches Meisterwerk

2007 wurde der neue Glashof des Jüdischen Museums Berlin feierlich eröffnet. Das Glasdach, das den U-förmigen, 670 Quadratmeter großen Innenhof des Altbaus überdeckt, wird von vier freistehenden Stützenbündeln aus Stahl getragen, die sich am Modell einer Laubhütte orientieren: Wie Bäume ragen sie in den Himmel, das Dach auf ihren Kronen tragend.

Mit dem Glashof schafft das Museum einen großen, ganzjährig nutzbaren Veranstaltungsraum für bis zu 500 Personen, der sich durch eine im Boden eingelassene Hebebühne für Konzerte und Podiumsveranstaltungen eignet. Zudem wird er als Erweiterung des Eingangsbereichs und damit zur besseren Steuerung der Besucherströme genutzt.

Der Eingang in das Museum erfolgt über den Altbau, einem ehemaligen Kollegienhaus. In der historischen Friedrichstadt ist es das letzte erhaltene Barockpalais.

Fotostrecke

  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
    Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum Berlin
© Jüdisches Museum Berlin / Svea Pietschmann, Andre Wagenzik

Das Jüdische Museum als Event-Location

Das Jüdische Museum gehört seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 nicht nur zu den bemerkenswertesten Einrichtungen in der europäischen Museumslandschaft, sondern es ist gleichzeitig eine Event-Location für Firmenevents aller Art. mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Adresse
Lindenstr. 9
10969 Berlin
Telefon
030 25 99 33 00
Internetadresse
www.jmberlin.de
Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 20 Uhr
Am 10., 11. und 19. September sowie am 24. Dezember 2018 geschlossen.
Eintrittspreise
8 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Barrierefrei
Fast der gesamte Ausstellungsraum ist rollstuhlgerecht. Jede Führung wird auch in deutscher Gebärdensprache angeboten.
Führungen
verschiedene Führungen, Anmeldungen unter 030 259 93 305
Sonstiges
Weitere Informationen für Lehrer und Schüler hier

Nahverkehr

Bus

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© Jüdisches Museum

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Quelle: Jüdisches Museum Berlin, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 22. Juni 2018