Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft.

  • Jüdisches Museum© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
  • Hetty Berg© dpa
    Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums
Als architektonisches Meisterwerk ist der spektakuläre Museumsbau von Daniel Libeskind längst zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ist das Museum ein lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur.

Jüdisches Museum - Die Highlights des Libeskind-Baus

Zentrales Element des Libeskind-Baus sind die Achsen im Untergeschoss, die drei wesentliche Wege jüdischen Lebens in Deutschland symbolisieren - die Achse des Exils, die Achse des Holocaust und die Achse der Kontinuität. Die "Voids", Leerräume, die das gesamte Gebäude horizontal durchziehen, erinnern an die physische Leere, die der Holocaust hinterlassen hat. Die Installation "Gefallenes Laub" von Menashe Kadishmann befindet sich im Memory Void. Darüber hinaus sind aktuelle Ausstellungen und Kunstinstallationen zu sehen. Im weitläufigen Museumsgarten können Besucher es sich in Liegestühlen unter Platanen gemütlich machen.

Das Jüdische Museum als architektonisches Meisterwerk

2007 wurde der neue Glashof des Jüdischen Museums Berlin feierlich eröffnet. Das Glasdach, das den U-förmigen, 670 Quadratmeter großen Innenhof des Altbaus überdeckt, wird von vier freistehenden Stützenbündeln aus Stahl getragen, die sich am Modell einer Laubhütte orientieren: Wie Bäume ragen sie in den Himmel, das Dach auf ihren Kronen tragend.

Mit dem Glashof schafft das Museum einen großen, ganzjährig nutzbaren Veranstaltungsraum für bis zu 500 Personen, der sich durch eine im Boden eingelassene Hebebühne für Konzerte und Podiumsveranstaltungen eignet. Zudem wird er als Erweiterung des Eingangsbereichs und damit zur besseren Steuerung der Besucherströme genutzt. Der Eingang in das Museum erfolgt über den Altbau, einem ehemaligen Kollegienhaus. In der historischen Friedrichstadt ist es das letzte erhaltene Barockpalais.

Anoha: Jüdisches Museum bekommt ein Kindermuseum

Das neue Museum wird sich einem biblischen Thema widmen und wird in der vom Architekten Daniel Libeskind umgebauten früheren Blumengroßmarkthalle gegenüber vom Jüdischen Museum unterkommen. Das Kindermuseum Anoha, das voraussichtlich im Juni 2021 eröffnet, wird ohne bezahltes Ticket zugänglich sein.

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Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

 Adresse
Lindenstr. 9
10969 Berlin
Telefon
(030) 259 933 00
Internetadresse
www.jmberlin.de
Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 19 Uhr. Am 15., 26. und 27. September, 05. Oktober, 12. November sowie am 24. Dezember 2022 geschlossen. Am 20. Juni, 4., 5., 12. und 13. Juli 2022 erst ab 12 Uhr.
Barrierefrei
Fast der gesamte Ausstellungsraum ist rollstuhlgerecht. Jede Führung wird auch in deutscher Gebärdensprache angeboten.
Eintritt
Frei

Nahverkehr

U-Bahn
Bus

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Quelle: Jüdisches Museum Berlin, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 4. August 2022