Bouletten statt Beats: Berliner Clubs erfinden sich neu

Bouletten statt Beats: Berliner Clubs erfinden sich neu

Aufgrund der Corona-Krise und der geltenden Abstands- und Hygieneregeln steht das Berliner Partyleben nach wie vor still. Viele Clubs greifen nun zu neuen Mitteln, um wieder Einnahmen generieren zu können.

Clubs in Zeiten des Coronavirus

© dpa

14.03.2020, Berlin: Zettel "Achtung! Aufgrund der aktuellen Covid-19 Ereignisse bleibt das Musik&Frieden bis auf weiteres geschlossen.

Während Restaurants seit dem 15. Mai 2020 unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen, müssen Clubs weiterhin um ihre Existenz bangen. Allerdings haben nun einige Clubbetreiber Konzepte entwickelt, die es ihnen erlauben, ihre Türen wieder für Gäste zu öffnen. Sie bieten selbst zubereitete Speisen in ihren Outdoor-Bereichen an.

Sage Club mit "Food Safari"

Der Sage Club in Kreuzberg bietet mit der "Food Safari" ein originelles Drive-In-Erlebnis. Mit dem Auto, Rad oder zu Fuß können Gäste an verschiedenen Stationen auf dem Outdoor-Gelände Speisen und Getränke zum Mitnehmen erwerben. Um die Wartezeit zu versüßen, legen im Hintergrund DJs auf.

Sisyphos Entaurant

Im Sisyphos in Friedrichshain können Gäste im großen Outdoor-Bereich einen Tisch reservieren und sich mit Speisen und Getränken versorgen lassen. Getanzt werden darf nicht, aber Musik gibt es trotzdem.

Rummels Bucht mit Biergarten

Die Rummels Bucht im Stadtteil Rummelsburg öffnet ihren Biergarten für maximal zwei Haushalte pro Tisch. An der Bar darf nicht bestellt werden, dafür werden Speisen und Getränke zum Tisch gebracht. Allerdings müssen Gäste auch hier im Vorfeld reservieren.

Schlemmen im Birgit&Bier

Auch das Birgit&Bier in Kreuzberg öffnet seinen Outdoor-Bereich und bietet seinen Gästen selbstgemachte Pizza und natürlich Bier an. Auch hier müssen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.

Aktualisierung: 22. Mai 2020