Fotos von Holocaust-Überlebenden auf Bahnhöfen

Fotos von Holocaust-Überlebenden auf Bahnhöfen

Großflächige Fotos von Holocaust-Überlebenden werden in den kommenden Monaten auf deutschen Bahnhöfen zu sehen sein.

  • Gegen das Vergessen (2)© dpa
    Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, spricht bei der Eröffnung der Ausstellung "Gegen das Vergessen" im Berliner Hauptbahnhof.
  • Gegen das Vergessen (3)© dpa
    Ein Polizist geht bei der Eröffnung der Ausstellung "Gegen das Vergessen" im Berliner Hauptbahnhof an Bildern vorbei.
  • Gegen das Vergessen (1)© dpa
    Abraham Lehrer (l-r), Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Luigi Toscano, Fotograf, Margot Friedländer, Holocaust-Überlebende, Heiko Maas (SPD), Außenminister, und Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, stehen bei der Eröffnung der Ausstellung "Gegen das Vergessen" im Berliner Hauptbahnhof.
  • Eröffnung der Ausstellung "Gegen das Vergessen"© dpa
    Luigi Toscano und Margot Friedländer sprechen bei der Ausstellung "Gegen das Vergessen".
Mit der Wanderausstellung der 15 Porträts des Fotografen Luigi Toscano wolle die Bahn an die Verfolgung und das Leid der NS-Opfer erinnern und ein Zeichen für Toleranz, Demokratie und Offenheit setzen, sagte Bahnchef Richard Lutz am 22. Juni 2021 auf dem Berliner Hauptbahnhof.
Auf den Bahnhöfen, wo sich Menschen aus allen Nationen, Religionen und Kulturen treffen, wolle die Bahn damit auch mahnen, dass sich die Verbrechen des Nationalsozialismus niemals wiederholen dürften. Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte, die Bilder seien an den Bahnhöfen am richtigen Platz - «nicht nur, weil es Bahnhöfe waren, an denen für Millionen jüdischer Frauen, Männer und Kinder der Weg in den Tod begann». An den Bahnhöfen seien diese Menschen «mitten im Leben» zu sehen.
Der deutsch-italienische Fotograf hat für sein Projekt «Gegen das Vergessen» mehr als 400 Holocaust-Überlebende fotografiert. Rund eine Million Menschen haben seine Fotos weltweit bereits gesehen, unter anderem in Pittsburgh, Kiew, New York, Washington und San Francisco.
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© SMB/Sandra Steiß

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Die 15 Porträts werden nach Berlin (bis 2. Juli) in den Hauptbahnhöfen von Wiesbaden (5.-14. Juli), München (17.-26. Juli), Nürnberg (29. Juli-7. August), Karlsruhe (10.-19. August), Köln (22.-31. August), Braunschweig (3.-12. September) und Dresden (15.-24. September) gezeigt. Im kommenden Jahr folgen zwölf weitere Bahnhöfe.
Diversity United (4)
© dpa

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Juni 2021 11:57 Uhr

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