Oper «Silla» nach 240 Jahren wieder auf der Bühne

Oper «Silla» nach 240 Jahren wieder auf der Bühne

Erstmals seit knapp 240 Jahren kommt die Oper «Silla» als Koprodukion der Osterfestspiele Rheinsberg und der Insbrucker Festwochen wieder auf die Bühne. Zunächst sei das Werk bei den Festwochen der Alten Musik im August kommenden Jahres in Innsbruck zu erleben, im Jahr darauf in Rheinsberg, teilte die Musikkultur Rheinsberg mit.

Schloss Rheinsberg

© dpa

Das Schloss Rheinsberg.

«Silla» entstand nach einem Libretto von Friedrich dem Großen (1712-1786). Komponist war Carl Heinrich Graun (1704-1759). In Schloss Rheinsberg hatte der Preußenkönig mit Graun und Mitgliedern seiner Hofkapelle seine künstlerischen Visionen entwickelt.
Die Oper erlebte 1753 die Uraufführung an der Königlichen Hofoper in Berlin. Das Stück handelt vom römischen Diktator Sulla (auch: Silla), der durch die blutige Niederschlagung des römischen Bürgerkriegs, vor allem aber durch seinen anschließenden freiwilligen Machtverzicht literarische Berühmtheit erlangte.
Die musikalisch anspruchsvolle Partitur sei für das heutige Theater eine besondere Herausforderung, hieß es. Der Countertenor Bejun Mehta singt die Titelpartie. Die Inszenierung übernimmt Georg Quander, Bühne und Kostüme entwirft Julia Dietrich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 18. Dezember 2021 09:19 Uhr

Aktuelle Meldungen aus Berlin