Brandenburg bei Weiterentwicklung der «Schul-Cloud» dabei

Brandenburg bei Weiterentwicklung der «Schul-Cloud» dabei

Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen entwickeln ihre «Schul-Clouds» gemeinsam weiter. Einer länderübergreifenden Vereinbarung stimmte die Landesregierung am Dienstag zu.

Britta Ernst

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Britta Ernst (SPD), Bildungsministerin von Brandenburg, in einer Sitzung.

Im Jahr 2018 hatten die drei Länder das gemeinsame Projekt dazu angestoßen, wie die Staatskanzlei mitteilte. In Brandenburg arbeiten nun fast 700 von 915 Schulen damit - zu Beginn der Corona Pandemie waren es nur etwa 50.
Auf Basis der Schul-Cloud des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) wurden eigene Lösungen für die Länder entwickelt. Das vom Bund geförderte HPI-Forschungsprojekt läuft Ende Juli aus. Die drei Länder wollen es nun gemeinsam weiterentwickeln.
Die pandemiebedingten Lockdowns zeigten, wie wichtig es sei, Schulen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern eine gute IT-Infrastruktur und eine digitale Lern- und Arbeitsumgebung anzubieten, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Mit der Brandenburger Schul-Cloud seien gute Erfahrungen gemacht worden. Wie geplant,solle sie in einen Regelbetrieb übernommen werden.
Die Landesregierung in Niedersachsen sollte ebenfalls am Dienstag über das Abkommen entscheiden, in Thüringen wird das Kabinett voraussichtlich am 15. Juni das beschließen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Juni 2021 16:43 Uhr

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