Umweltgerechtigkeit Berlin 2021/2022

Zusammenfassung

Faktoren wie Wohnort, sozialer Status und Umweltbelastungen haben großen Einfluss auf unsere Gesundheit – und nicht zuletzt unsere Lebenserwartung. 2021/2022 hat das Land Berlin seine Umweltgerechtigkeitskonzeption durch eine Aktualisierung aller Themenkarten auf den neuesten Stand gebracht. Im Mittelpunkt stehen diese fünf Indikatoren:

  1. Lärmbelastung: Wie laut ist es in Berlin?
  2. Luftbelastung: Wo sind besonders viele Schadstoffe in der Luft?
  3. Grünflächenversorgung: Wie viele Grünflächen stehen den Einwohnerinnen und Einwohnern Berlins zur Verfügung?
  4. Bioklima / thermische Belastung: Wie beeinflussen Lufttemperatur, Hitzeperioden und andere Faktoren unsere Gesundheit?
  5. Soziale Benachteiligung / Status-Index: Wie groß ist die soziale Problemdichte in Berlin?

Die Datenerhebung zeigt: Das Gebiet innerhalb des S-Bahn-Ringes weist die größte Dichte an mehrfach belasteten Planungsräumen, dem Raumbezug der Auswertung, auf. Aber auch in den Randbezirken zeigen sich einige Belastungsschwerpunkte. Hätten Sie das gedacht? Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick stellen diejenigen Bezirke, die quantitativ am wenigsten von den bewerteten Umweltbelastungen betroffen sind. Ein markanter Befund in der Gesamtschau: Menschen mit einem niedrigen sozialen Statusindex sind besonders häufig zusätzlich von negativen Umweltbelastungen betroffen. Sie leben an Hauptverkehrsstraßen in dicht besiedelten Kiezen mit geringem Zugang zu Grün- und Erholungsflächen.

Wie es in Ihrem Kiez aussieht, können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen. Für detaillierte Daten lohnt ein Blick in die Karten zur Umweltgerechtigkeit.

Die Inhalte dieses Jahrgangs sind aktuell.

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