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Einige Themen der letzten Ausgaben:

Aktueller Stand zu den Maßnahmen betreffend Covid-19

Frau mit Mund-Nase-Schutz
Bild: Depositphotos / lizaelesina

Die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie hat auch den Berliner Justizvollzug vor besondere Herausforderungen gestellt. Im Interesse der Sicherheit und Gesundheit der Bediensteten und der Gefangenen musste kurzfristig reagiert werden. In enger Abstimmung zwischen der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (SenJustVA) und den Behördenleitungen wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um einem Eindringen der Infektion in die Berliner Haftanstalten bzw. allgemein einer Ausbreitung der Infektion vorzubeugen.

Interaktives Elterntraining mit Babysimulator

Logo Baby blau
Bild: Scriblr - Fotolia.com

Junge Väter, die gut vorbereitet in die Vaterschaft starten, stellen eine wichtige Entlastung innerhalb der Familie dar. Sie können die Bedürfnisse ihrer Kinder besser verstehen und ihre Entwicklung positiv beeinflussen. Eine gemeinsame Vorbereitung mit der Partnerin auf die Zeit nach der Geburt ist für junge Inhaftierte jedoch nicht möglich und so stehen viele junge Väter nach ihrer Entlassung besonderen Herausforderungen gegenüber. Hier setzt ein neues Angebot der JSA Berlin an, das in Kooperation mit der Landeskoordinierungs- und Servicestelle Frühe Hilfen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiiert wurde.

50 Jahre Sozialtherapie in der JVA Tegel

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Bild: jva tegel

Begonnen hat alles mit einem im Januar 1970 gestarteten Modellprojekt für Vollzugsstörer, die auf eine nicht-direktive Art und Weise psychotherapeutisch behandelt werden sollten. Ab 2001 bis 2010 wurde das Drei-Phasen-Modell (Eingangsdiagnostik, Behandlung, Lockerung/Freigang) eingeführt und eine Neuordnung der Behandlungsstationen nach den Therapieausbildungen der dort tätigen Psychologinnen und Psychologen. Seit 2010 geht es um die weitere Verbesserung der Fachkenntnisse, aber auch um ein verändertes Führungsmodell. Es wird Wert darauf gelegt, dass Angehörige aller Berufsgruppen auf hohem Niveau und mit gutem Störungswissen über die Fälle sprechen und ein gemeinsames Störungsverständnis entwickeln.

Pilotprojekt „Resozialisierung durch Digitalisierung“

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Bild: SenJustVA

Das Internet und seine vielfältigen Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten sind aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Wer allerdings inhaftiert wird, ist von heute auf morgen vom Internetzugang abgeschnitten und kann dadurch den Anschluss an die digitale Entwicklung verlieren. Im Interesse einer gelingenden Wiedereingliederung in eine Gesellschaft, in der Wohnungen und Jobs zunehmend über das Internet gesucht und gefunden und auch Termine bei Behörden über das Internet vereinbart werden, gilt es dies zu verhindern.