Deutsche Oper Berlin

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In der Deutschen Oper Berlin gibt es das breite Repertoire, namhafte Dirigenten und streitbare Regisseure.

Deutsche Oper Berlin

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Blick am 16.03.2016 auf die Deutsche Oper in Berlin,

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Sie konnte behaupten, die weltweit bekannteste Inszenierung der Stadt in ihrem Repertoire zu haben. Nur hatte die kaum jemand gesehen. Intendantin Kirsten Harms sorgte im Herbst 2006 mit der zeitweiligen Absetzung der geplanten Wiederaufnahme von Hans Neuenfels’ umstrittener Mozart- Oper „Idomeneo“ wegen angeblicher Terrorgefahr für einen Skandal. Den Wirbel um die abgeschlagenen Prophetenköpfe im Schlussbild kann man als glänzende Marketingmaßnahme verstehen, nachdem das Landeskriminalamt seine Gefährdungsanalyse korrigiert hat. Islamisten gehen anscheinend doch nicht in die Oper.

Dietmar Schwarz übernimmt Intendanz der Deutschen Oper Berlin

Mit der Spielzeit 2012/13 übernahm Schwarz die Intendanz. Er, wie bereits Harms, firmiert nicht mehr als Generalintendant wie alle ihre Vorgänger, allen voran Götz Friedrich, der das Haus bis 2000 19 Jahre lang geleitet hatte. Den „General“ vor dem Intendantentitel verloren sie an die Opernstiftung, unter deren Dach die drei großen Berliner Opernhäuser seit 2004 zusammengefasst sind. Nur Chefdirigent Donald Runnicles darf sich weiter Generalmusikdirektor nennen und teilt sich nun mit dem Chef-Taktstockschwinger der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, die Leitung der legendären „Ring“-Produktion von Götz Friedrich. Die sagenhafte Tetralogie steht seit 1984, natürlich mit Unterbrechungen, auf dem Spielplan der Deutschen Oper.

Deutschen Oper ist jüngstes und größtes Berliner Opernhaus

Schon immer haben an der Deutschen Oper namhafte Dirigenten gewirkt, von Bruno Walter über Furtwängler bis Karajan, von Lorin Maazel bis Karl Böhm. Ihre Geschichte reicht bis in die Gründerjahre. 1912 wurde an der Bismarckstraße das „Deutsche Opernhaus“ der damals noch autonomen Stadt Charlottenburg eröffnet. Durch einen Bombenangriff wurde das Haus 1943 zu großen Teilen zerstört. Kurz nach Ende des Krieges nahm die Oper im September 1945 den Spielbetrieb wieder auf – im Theater des Westens. Erst 1961 wurde sie als „Deutsche Oper Berlin“ in dem nach Plänen von Fritz Bornemann errichteten Neubau an der Bismarckstraße als jüngstes und größtes Berliner Opernhaus wiedereröffnet.

Quelle: Kulturverführer Berlin, 10. Auflage

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Deutsche Oper Berlin in der Bismarckstrasse

Adresse
Bismarckstrasse 36
10627 Berlin
Telefon
030 343 84 01
Internetadresse
www.deutscheoperberlin.de/
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Aktualisierung: 19. Oktober 2018