Regisseur Fritsch: «Ich will im Theater umfallen»

Regisseur Fritsch: «Ich will im Theater umfallen»

Theatermacher Herbert Fritsch denkt nach eigenen Worten noch lange nicht ans Aufhören.

Herbert Fritsch

© dpa

Herbert Fritsch.

«Dieses Klischee vom alten heterosexuellen weißen Mann, der jetzt mal Platz machen soll, hat keine Macht über mich», sagte er der «Berliner Zeitung» in einem Interview zu seinem 70. Geburtstag am Mittwoch (20. Januar 2021). Er räume seinen Platz nicht freiwillig und wolle weitermachen. «Ich will im Theater umfallen. Ich will nicht im Bett sterben», sagte Fritsch. In dem Gespräch sagte er auch, er hoffe, dass er mal die Möglichkeit habe, eine Compagnie zu gründen.
Fritsch - einer der bekanntesten Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner im deutschen Theater - hatte lange an der Berliner Volksbühne gearbeitet. Damals stand das Haus noch unter der Leitung von Frank Castorf. Nach dessen Abschied verließ auch Fritsch das Theater. Danach arbeitete er an der Berliner Schaubühne und inszenierte dort unter anderem «Amphitryon» mit dem Schauspieler Joachim Meyerhoff. Im Herbst 2019 wurde bekannt, dass er auch die Schaubühne wieder verlässt. «Das war für die Truppe und für mich nicht der richtige Ort», sagte er der «Berliner Zeitung» (Mittwochausgabe).
"Ali Baba" in der Komischen Oper
© dpa

Theater

Termine, Informationen und Vorverkauf von Eintrittskarten für fast alle Theater Veranstaltungen in Berlin. mehr

Weiterbildung
© fizkes - stock.adobe.com

Livestreams und Online-Events

Konzerthäuser, Theater, Sportvereine und Bildungseinrichtungen haben die Herausforderung angenommen, die Berliner Bevölkerung trotz Social Distancing mit Kultur- und Lehrangeboten zu versorgen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Januar 2021