Volksbühnen Besetzung: friedliches Ende von Polizei vorgesehen

Volksbühnen Besetzung: friedliches Ende von Polizei vorgesehen

Die seit fast einer Woche anhaltende Besetzung der Volksbühne soll noch am 28. September 2017 beendet werden.

Polizei-Blaulicht vor der Berliner Volksbühne

© dpa

Blaulicht eines Polizeifahrzeugs vor der Berliner Volksbühne.

Den Besetzern sei angeboten worden, das Theater freiwillig bei Verzicht auf eine Strafverfolgung zu verlassen, teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) im Abgeordnetenhaus mit. «Andernfalls wird geräumt.» Die Polizei ging am Mittag davon aus, dass sie nicht eingreifen muss und alles friedlich verläuft. Im Theater befinden sich nach Angaben eines Polizeisprechers noch zehn bis fünfzehn Besetzer, die nun ihre Sachen zusammenpacken.
Bei Gesprächen am Mittwochabend mit den Besetzern habe der Senat nochmals deutlich gemacht, «dass wir die Besetzung nicht akzeptieren werden», sagte Lederer. Sie seien aber auf Angebote, die Situation zu lösen, nicht eingegangen. Rund 200 Einsätzkräfte der Polizei sind seit dem Vormittag vor Ort. Mehr als ein Dutzend Mannschaftswagen fuhren vor dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz auf, die Straßen rundherum wurden weiträumig abgesperrt. Seit sieben Tagen ist die Volksbühne besetzt. Senat und Volksbühne hatten den Politaktivisten zuletzt angeboten, zwei Räume in dem Theater weiter zu nutzen.
Volksbühne Berlin
© dpa

Volksbühne

Sex, Video und Schmuddellust: Frank Castorfs berühmtes
Brachialtheater agierte zwischen Pop, Politik und Voodoo. Dann übernahm Chris Dercon für kurze Zeit das Ruder. mehr

"Ali Baba" in der Komischen Oper
© dpa

Theater

Termine, Informationen und Vorverkauf von Eintrittskarten für fast alle Theater Veranstaltungen in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. September 2017