- Alle Vögel können an der Viruserkrankung erkranken, wobei es jedoch unterschiedliche Genotypen mit unterschiedlich stark ausgeprägten krankmachenden Eigenschaften gibt.
- Besonders anfällig sind Hühner und Puten.
Häufig gestellte Fragen zur Newcastle Krankheit
FAQs
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Welche Tiere sind empfänglich für das Virus?
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Ist die Newcastle Krankheit für den Menschen gefährlich?
Eine Infektion des Menschen ist sehr selten, aber möglich. Zumeist bleibt sie lokal auf eine
Bindehautzündung beschränkt. Seltene tödliche Verläufe traten laut Friedrich-Löffler-Institut allerdings bei immunsupprimierten Patienten auf. Insgesamt wird die Gefährdung als sehr gering angesehen. -
Wie wird das Virus übertragen?
Es wird in hohen Mengen über Körpersekrete und Kot erkrankter Tiere ausgeschieden. Es kann auch über kontaminierte Eier, Kleidung, Käfige, Stalleinrichtung, Staub, Schuhe usw. übertragen werden.
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Spielen Wildvögel eine Rolle?
Es gibt keine Hinweise auf flächige ND-Seuchengeschehen bei Wildvögeln, auch nicht aus Ländern, die nicht gegen ND impfen und in denen exotische Virustypen auftraten (z. B. Schweden, Schweiz). Bekannt ist, dass es bei Ausbrüchen in Geflügelhaltungen zu Übertragungen auf Wildvögel in der Umgebung kommen kann („spill-over“ Infektion bei hohen Virusmengen, insbesondere wenn bei geimpften Tieren eine Infektion erst spät erkannt wurde).
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Welche Rolle spielen Tauben?
Ein besonderer Genotyp des ND-Virus wird regelmäßig in Stadttauben nachgewiesen und kann dort zu vermehrten Todesfällen führen. Dieser sogenannte Taubentyp (PPMV, Pigeon Paramyxovirus) ist eine anhand des Viruserbgutes leicht zu differenzierende Virusvariante, die weltweit in Tauben zirkuliert. PPMV wird auch in Deutschland nahezu regelmäßig bei Tauben nachgewiesen und besitzt für Hühnervögel nur ein geringes Krankheitspotential (mesogene Pathotypen). Obwohl diese Variante endemisch in Tauben vorkommt, gibt es keine Hinweise auf eine Zirkulation dieser PPMV-Variante im Geflügel. Da PPMV aber prinzipiell krankmachende Eigenschaften für Vögel hat, wird dieser Virustyp in der EU tierseuchenrechtlich ebenfalls reglementiert. Das bedeutet, dass Krankheitserscheinungen in Taubenbeständen unverzüglich beim Veterinäramt mitzuteilen sind.
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Wie resistent ist das Virus?
Durch Eintrocknen kann die Infektiosität des Virus über Jahre konserviert bleiben, in Knochenmark und Muskulatur von Schlachtgeflügel bei -20°C 6 Monate, bei 1°C bis zu 134 Tage.
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Welche Krankheitserscheinungen zeigen die Tiere?
Es treten Krankheitszeichen wie allgemeine Abgeschlagenheit, Augenentzündungen, Atemstörungen, Durchfall und im späteren Verlauf Lähmungen und andere zentralnervöse Störungen mit Kopfschiefhaltung auf. Bei Legehennen ist ein drastischer Abfall der Legeleistung zu beobachten. Der Tod tritt innerhalb von 3 – 7 Tagen ein und kann insbesondere bei jüngeren Tieren 100 Prozent der Herde betreffen. Es treten aber auch mildere Verläufe mit unspezifischen Krankheitszeichen auf.
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Kann man erkrankte Tiere behandeln?
Wird die Newcastle Krankheit bei einem Tier festgestellt, ist die Behandlung kranker Tiere verboten. Das zuständige Veterinäramt ordnet die zur Bekämpfung der Tierseuche erforderlichen Maßnahmen an.
Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz
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