Projektlaufzeit: 01. Januar 2025 – 31. Dezember 2025
Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen einer dualen Förderung finanziert. Ziel ist es, durch verschiedene Aufklärungs- und Informationsangebote die Marktkompetenz der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und somit einen Beitrag zum Verbraucherschutz zu leisten.
Im Rahmen des Projekts arbeitet die Verbraucherzentrale Berlin sowohl bei bundesweit koordinierten Gemeinschaftsaktionen mit 15 anderen Verbraucherzentralen der Länder zusammen, als auch an speziellen, nur auf Berlin bezogenen Maßnahmen. Diese Gemeinschaftsaktionen umfassen unter anderem Umfragen, Marktchecks und die Konzeption von Informationsmaterialien wie Flyern, Informationstexten und Grafiken. 2025 sind zu folgenden Themen bundesweite Gemeinschaftsaktionen geplant: Allgemeines Verbraucherecht, Digitales und Finanzen.
Auf Landesebene wird sich das Projekt zum einem mit dem Thema „Lootboxen“ in Videospielen auseinandersetzen. Hierbei handelt es sich um virtuelle Kisten mit zufallsbasierten Inhalten. Lootboxen haben glücksspielähnlichen Charakter und animieren insbesondere Jugendliche dazu, stetig mehr Geld hierfür auszugeben. Ein Schulworkshop soll mit interaktiven Spielen die Mechanismen von Lootboxen veranschaulichen und die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere für Minderjährige nach BGB, vermitteln.
Daneben wird sich das Projekt mit der Problematik von Haustürgeschäften beschäftigen. In diesem Zusammenhang erreichen die Verbraucherzentrale Berlin regelmäßig Beschwerden über untergeschobene Verträge. Für die Sensibilisierung zu unseriöse Vertriebsmaschen sind in erster Linie haptische Materialen geplant, die vom Projekt entwickelt werden. Darin soll vor allem vor den Vertriebsmaschen gewarnt werden. Außerdem soll auf die Rechte und Widerrufsmöglichkeiten hingewiesen werden. Darüber hinaus sollen auch Angehörige oder aufmerksame Nachbarn dazu angehalten werden, ihr Umfeld dafür zu sensibilisieren.