Projektlaufzeit: 01. Januar 2026 – 31. Dezember 2026
Das dual von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz sowie vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geförderte Projekt „Aufklärung und Information des Verbrauchers in Fragen des wirtschaftlichen Verbraucherschutzes“ stärkt die Marktkompetenz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dazu arbeitet die Verbraucherzentrale Berlin in bundesweiten Gemeinschaftsaktionen mit 15 weiteren Landesverbraucherzentralen zusammen. In der Förderperiode 2026 stehen drei Themenfelder im Fokus: Sicherheit in der digitalen Welt (etwa Phishing, Fakeshops und manipulatives Webdesign), moderne und alte Vertriebsmodelle (von Haustürwerbung über Online-Handel bis Influencer-Marketing) sowie finanzielle Vorsorge und Pflege (von Verschuldungsrisiken wie „Buy now – Pay later” bis zur anstehenden Pflegereform).
In Berlin findet Verbraucheraufklärung vor Ort statt: über Flyer und Broschüren, Web-Seminare, Vorträge, Infostände sowie Social Media und Pressearbeit. Über den Social-Media-Account der Verbraucherzentrale Berlin wird vor regionalen Maschen gewarnt. Daneben untersucht das Projekt unseriöse Reparaturdienste für Haushaltsgeräte – bei denen vermeintliche Dienstleister defekte Geräte unter falschen Vorwänden mitnehmen und nur gegen überhöhte Zahlungen zurückgeben – und entwickelt daraus Informationsmaterialien zur Sensibilisierung.