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Suchtverbund - Info-Pool

Mann sitzend umringt von Flaschen
Bild: Suchtverbund

Forum Suchthilfe

Das Ergebnis der Befragung zur Fortführung des Forum Suchthilfe führte zur Entscheidung der AG QFÖ, im Jahr 2016 kein Forum Suchthilfe durchzuführen.

Auswertung Forum Suchthilfe

Dreijahresbericht Suchtverbund 2016 - 2018

Alkoholatlas Deutschland 2017

Alkoholatlas Deutschland 2017
Bild: BA M-H

Erstmals hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in diesem Jahr den Alkoholatlas Deutschland 2017 herausgebracht. In übersichtlichen und kurzen Beiträgen geht es von der Alkoholherstellung über das Marketing und die Wirkungen im Körper bis hin zu den gesellschaftlichen Auswirkungen übermäßigen Alkoholkonsums. Ein extra Kapitel widmet sich der Alkoholprävention und der Therapie der Alkoholabhängigkeit. Abgerundet wird das Werk mit einem vergleichenden Blick in die Länder der Europäischen Union. Dabei stellen viele grafische Darstellungen das kompakte Wissen anschaulich dar.
Weitere Informationen

Sucht im Alter

Das Alter bringt viele Veränderungen mit sich – angenehme, aber auch einige unangenehme. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich wird auch deren Umgang mit Veränderungen sein. Die einen packen sie selbstbewusst an, die anderen tendieren eher zur Resignation und suchen vielleicht Entlastung mit Hilfe von Tabletten oder Alkohol. Das muss nicht gleich ein Problem sein, es kann aber eines werden. Hilfe und Unterstützung lohnen sich! Durch die Arbeitsgruppe Planung und Öffentlichkeitsarbeit des Interessenverbunds Gesundheit im Alter wurde gemeinsam mit dem Suchtverbund Informationsflyer zu diesen Themen erarbeitet.

Tabakatlas Deutschland 2020

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit dem Tabakatlas Deutschland 2020 (PDF-Datei 50 MB) zum dritten Mal nach 2009 und 2015 eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Der neue Tabakatlas ist eine gelungene Übersichtsarbeit zur Entwicklung des Rauchens, zu den Tabakprodukten, den gesundheitlichen Folgen des Rauchens und Passivrauchens sowie zu den Kosten für die Gesellschaft. Er fasst unter anderem neueste Daten zu regionalen und geschlechtsspezifischen Unterschieden im Tabakkonsum zusammen und analysiert deren zeitliche Veränderung. Der Tabakatlas steht auf der Webseite Tabakkontrolle zum Download zur Verfügung.

Standardisierte Verpackungen für Tabakprodukte

Standardisierte Verpackungen für Tabakprodukte sind ein wirksames Mittel der Tabakprävention, da sie zur Senkung des Raucheranteils in der Bevölkerung beitragen und die Rauchenden zum Rauchausstieg motiviert werden:
  • Sie vermindern die Attraktivität von Tabakprodukten,
  • lenken die Aufmerksamkeit auf die bildlichen Warnhinweise und
  • verbessern die Beurteilung der Gesundheitsgefahren des Rauchens.

Fachinformationen

Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto

In Autos, in denen geraucht wird, sind Kinder den giftigen und krebserzeugenden Substanzen des Tabakrauchs schutzlos ausgesetzt. Bereits beim Rauchen einer Zigarette steigt die Konzentration der Tabakrauchpartikel im Fahrzeuginneren rapide an und erreicht selbst bei geöffnetem Fenster Werte ähnlich wie in einer Raucherkneipe. Daher stellt Passivrauchen im Auto für Kinder eine enorme gesundheitliche Gefahr dar. Diese ist jedoch vermeidbar.

Kalter Tabakrauch

Selbst nach dem Löschen einer Zigarette und dem Lüften des Raumes verbleiben Reste des Tabakrauchs im Raum. Die Ablagerungen finden sich auf Möbeln, an Wänden, in Vorhängen und auf dem Teppich und können dort über Wochen und Monate verbleiben, nachdem das letzte Mal geraucht und der Raum gereinigt wurde.

E-Zigaretten/ E-Shishas

E-Zigaretten und E-Shishas setzen auf die neue Technologie des Verdampfens statt des Verbrennens und sollen dadurch weniger gesundheitsschädlich sein. Doch Vorsicht! Ein genauer Blick lohnt sich.