Die Kräuterwelt

Mai/Juni 2018

Kräuter in einem Garten mit einem Stein, der mit Zierlauch beschriftet ist
Bild: Burkard Vogt / pixelio.de

von Brigitte Foerster

Kräuter werden hoch gepriesen,
doch, was ist dran am Kräutergenießen?
Das wollt ich einmal selbst erleben
und hab mich dazu in einen Kräutergarten begeben.

Dort standen sie wie aufgereiht,
für mich zum Ernten gern bereit.
Ich dachte, welch ein Duft und welch eine Pracht,
doch an die viele Arbeit hatte ich schon gedacht.

Für Bäder, Tees, Essenzen und für den Salat,
mit solch einem Garten ist man stets parat.
Das Bohnenkraut ist für die Bohnen,
und Petersilie und Schnittlauch schmecken auch gefroren.

Das Maggikraut ist für die Suppen
und Rosmarin kann sich für Kartoffeln als vorteilhaft entpuppen.
Für den Braten ist am besten ein Kräutergemisch,
so kommt er als sehr schmackhaft auf den Tisch.

Eisblumen haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt
und Rosmarin wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt.
Immergrün ist blutdrucksenkend und positiv bei Diabetes,
wertvolle Aminosäuren hat Lakritz-Tagetes.

Kamille und Brennnessel sind gut für Haut und Haar
und das kleinblütige Weidenröschen wirkt bei Vergrößerung der Prostata.
Die Kalmuswurzel kann Schäden der Bauchspeicheldrüse ausheilen und
bei Königskerze oder echtem Lein wird die Furunkelheilung sich beeilen.

Wegwarte und rote Johannisbeere haben bei Fettsucht Erfolge zu verzeichnen,
bei Himbeerblätter muss die Verstopfung weichen.
Physalis und Borretsch machen das Blut wieder rein
mit Labkraut und Minzen lassen Krämpfe es schnell wieder

Hopfen und Melisse wirken bei Schlaflosigkeit
und Mariendistel hält wieder genügend Gallenflüssigkeit bereit.
Mit Wegerich und Schlüsselblume lassen sich Bronchitis und Asthma bekämpfen
und Katzenminze hilft den Husten zu dämpfen.

Schafgarbe und Vogelknöterich gegen Cellulitis Wirkungen zeigen,
bei Steinerkrankungen sollte man Waldmeister und Weißdorn nicht meiden.
Taubnessel ist gut bei Anämie
und Salbei desinfiziert wie noch nie.

Frauenmantel nimmt man für die Wechseljahre,
schon hat man mit der Migräne wenig Plage.
Ringelblume gegen Pigment- und Altersflecken,
seine Warzen muss man mit Schöllkraut nicht mehr verstecken.

Gicht und Rheuma, Stuhlverstopfung und Hämorrhoiden
sind mit Bärlappkraut zu besiegen.
Um Schmerzen bei Arthrose und Arthritis zu dämpfen,
versucht man sie mit Zinnkraut-Tee, -Umschläge oder Bäder zu bekämpfen.

Das Hirtentäschl von den Hühnern sehr verehrt,
ist auch für den Menschen nicht verkehrt.
Als Sitzbäder und Essenz gut angewendet,
ist die Blasenschwäche bald beendet.

Mit Kräuteranwendungen kann man gesunden,
doch haben diesen Weg noch nicht viele gefunden.
Man bedenke aber, und das ist ausschlaggebend dabei,
ist dieser Weg doch nebenwirkungsfrei.

Über die Kräuter und ihre vielfältige Wirkung gibt es noch viel zu sagen,
man kann viele Bücher lesen oder das Internet befragen.