Zehn Jahre „Kompass – Haus im Stadtteil“ - Ein persönlicher Rückblick

März April 2019

Das Haus im Stadtteil - Kompass
Bild: Rudolf Winterfeldt

von Rudolf Winterfeldt

FiPP e.V. und der Klub 74 NBZ Hellersdorf e.V. gaben am 09.01.2019 einen
Empfang aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des „Kompass – Haus im Stadtteil“.
Auch ich wurde eingeladen, da ich von Anfang an in diesem Haus aktiv gewirkt habe. Während der Veranstaltung gingen mir rückblickend viele Gedanken durch den Kopf. Mit diesem Haus verbindet mich viel, und gerne bin und werde ich dort ein- und ausgehen. Wie fing eigentlich alles an?

Im Jahre 2007 war ich mit meiner Seniorengruppe in der ehemaligen
Kinderkombination im Teterower Ring untergebracht. Dieses Gebäude bedarf zu
diesem Zeitpunkt einer dringenden Sanierung. Eine Kostenanalyse ergab, dass ein Neubau billiger würde als eine Sanierung. Es begann die Vorbereitung für den
Neubau des heutigen „Kompass“. Im Bürgerhaushalt arbeitete ich als Leiter der Seniorengruppe mit und brachte die Gedanken und Vorschläge der Mitglieder der Seniorengruppe zum Neubau dort ein.

Der heutige Standort war vorher mit einer Schule bebaut, die im Jahre 2004
abgerissen wurde. Im Mai 2008 war dann der Baubeginn und schon im Juni 2008 waren die Fundamente des Gebäudes im Boden. Die fleißige Arbeit der Bauleute führte im August 2008 zum Richtfest. Anfang 2009 war der Neubau fertig und so konnte am 09.01.2009 der Einzug erfolgen. Auch meine Seniorengruppe zog mit um und hatte von da an ihren Heimatort in diesem Gebäude.

Neben FiPP e.V. zog auch das Stadtteilzentrum, in Verantwortung des Klub 74, mit in dieses neue Haus. Neben vielen Angeboten kam auch die Kultur nicht zu kurz.
Monatliche Veranstaltungen waren begehrt und fanden zahlreiche Gäste. Aus meiner Sicht waren die vergangenen Jahre erfolgreich. Dazu haben auch die ehemaligen Projektleiter Jörg Lampe, Marco Koppe, Karsten Mühle, Ottilie Vonbank und nicht zuletzt die zeitweilige Geschäftsführerin Rosemarie Eckhardt, beigetragen. Die heutige „Chefin“ Isabell Springmann führt die Geschicke des Stadtteilzentrums erfolgreich weiter und dazu kann man ihr nur alles erdenklich Gute wünschen.