Gott und die Welt

Januar/Februar 2018

Bezirksstadträtin Juliane Witt und Museumsleiterin Dorothee Ifland
Bild: Rudolf Winterfeldt

von Rudolf Winterfeldt

Eine fünfköpfige Arbeitsgruppe des Bezirksmuseums in Marzahn-Hellersdorf bereitete im 500. Jahr der Reformation eine Ausstellung unter dem Titel „Gott und die Welt“ vor. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 29. Oktober 2017 statt. Einleitend musizierte das Trio Animato, das auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung auftrat.

Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management, hielt die Eröffnungsrede und hob dabei insbesondere das Wirken der Kirche in der Gesellschaft und ihre Aktivitäten zur Zeit der DDR hervor. Dorothee Ifland, Leiterin des Bezirksmuseums erläuterte danach die Arbeiten zur Erstellung der umfangreichen Ausstellung und ging im Weiteren auf den Inhalt der drei Ausstellungsräume ein.

Dem Besucher bietet sich das Bild der Inneneinrichtung einer Kirche und auf zahlreichen Tafeln die Geschichte der Kirchen in unserem heutigen Bezirk. Auch vorchristliche Kulte werden dargestellt. Bewiesen durch eine Hirschmaske, die in Biesdorf im Jahre 1953 gefunden wurde. Viele wertvolle Leihgaben aus den Kirchen werden zur Schau gestellt und auf den Tafeln die Geschichte der Kirchen in den unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen dokumentiert. Hier kann man auch erfahren, wie das Zusammenwirken der Kirche mit der Dorfgemeinde und der Schule erfolgte.

Insgesamt eine sehr umfangreiche und informative Ausstellung, die es wert ist, dass viele Besucher sie sich anschauen. Die Ausstellung befindet sich im Haus 1 des Bezirksmuseums in Alt-Marzahn 51 in 12685 Berlin. Sie ist bis zum 19. August 2018 jeweils Montag bis Freitag von 11:00 bis 17:00 Uhr zu besichtigen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.museum-marzahn-hellersdorf.de .