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Interkultureller Garten in Marzahn-Hellersdorf

Mit der Entwicklung des Konzeptes, mit der Vorbereitung, dem Aufbau und dem Betreiben eines Interkulturellen Gartens im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wollen wir einwenig dazu beitragen, dass Menschen anderer Kulturen in Deutschland bessere Möglichkeiten einer selbstbestimmten Integration vorfinden.

Die Idee der Interkulturellen Gärten wurde 1996 in Göttingen entwickelt. Sie entstand auf Initiative von Flüchtlingen, Migranten und deutschen Familien. Zugewanderte Menschen wollten ihr Leben im Exil selbst in die Hand nehmen.
Sie wurde seit dem in vielen Kommunen und Gemeinden nachgeahmt. Wobei wir bei unseren Recherchen festgestellt haben, dass die Idee Interkulturelle Gärten zu entwickeln, bei den meisten Initiativen zu sehr verschiedenen Konzepten führte. Das Medium Boden als Möglichkeit des kulturellen Ausdrucks ist das gemeinsame und verbindende alle Konzepte.
Migration in Marzahn-Hellersdorf ist eine Entwicklung von Gemeinsamkeit aus Vielfalt. Diese Vielfalt bietet ein großes Maß an Möglichkeiten, die das Einleben von Migranten unterstützen können. Das Projekt ist damit ein wichtiger Teil der Lokalen Agenda 21 des Bezirkes.

Mit dem Interkulturellen Garten wollen wir einen Ort schaffen, an dem Migranten sich ihren Teil der Vielfalt selbst organisieren können.