Disgusting Food Museum Berlin

Disgusting Food Museum Berlin

Kein Museum für zarte Mägen: Das Disgusting Food Museum erweist seinem Namen alle Ehre und präsentiert eine Auswahl der ekligsten Lebensmittel der Welt.

  • Disgusting Food Museum (3)© DFM Berlin
    Schaf-Augapfel in Saft (Mongolei).
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    Bohnen des Kopi Luwak-Kaffees, bei welchem die halb verdauten Bohnen aus den Exkrementen von Schleichkatzen genutzt werden.
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  • Disgusting Food Museum (1)© dpa
    In Schnaps eingelegte Schlangen sind Teil der Ausstellung im Disgusting Food Museum.
  • Disgusting Food Museum (3)© dpa
    Im Disgusting Food Museum können Besucher viele der ausgestellten Speisen - hier etwa ein gekochter Bullenpenis - auch probieren.
  • Disgusting Food Museum (2)© dpa
    Zu sehen ist ein Casu Marzu, ein Schafskäse aus Sardinien. Er reift auch durch die Hilfe von Maden, die ihm seine cremige Konsistenz geben.

Seit 24. April greift die bundesweite Notbremse in Berlin: Kultur- wie Freizeiteinrichtungen müssen seit diesem Stichtag geschlossen bleiben. Galerien dürfen als Einzelhandelsgeschäfte unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien geöffnet bleiben. Besucher müssen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Weitere Informationen »

Surströmming, Kotzfrucht, Augäpfel, Madenkäse und Co.: Das Museum zeigt die Grenzen des guten Geschmacks auf. Was auf den ersten Blick wie ein kulinarisches Horrorkabinett wirkt, entpuppt sich bald einmal als Lehrstunde zur Erkenntnis, wie unterschiedliche die Geschmäcker je nach individuellen und kulturellen Vorlieben ausfallen.

Klima- und Tierschutzpolitische Fragestellungen

Das Ziel des Disgusting Food Museums ist es jedoch nicht, seine Besucher nur zu ekeln und zu schocken. Vielmehr zeigt die Dauerausstellung auf, wie das menschliche Ekelgefühl funktioniert und wie darauf Einfluss genommen werden kann. So wird etwa deutlich, dass Lebensmittel, die auf tierquälerischen Praxen beruhen, unseren Ekel hervorrufen können. Dies gilt beispielsweise für Gänsestopfleber.

Darüber hinaus unterstützt das Museum seine Besucher bei der Überwindung des Ekelgefühls. Dieses entsteht in der Regel unmittelbar bei der ersten sinnlichen Erfahrung - sei es der Geruch oder der reine Anblick und basiert mitunter auf der eigenen kulturellen Prägung. Wer sich jedoch mit dem Ekelobjekt auseinandersetzt, kann diesen ersten Eindruck überwinden und neue, prägende Erfahrungen machen.

Tasting Bar für Mutige

Dafür ist auch die Tasting Bar gedacht, welche einige der ausgestellten Lebensmittel bereitstellt. Zu den sogenannten «Disgustitessen» zählen etwa Insektenrriegel oder Haggis. Die Kostproben sind nicht für den Verzeht vor Ort gedacht, sondern zu Mitnehmen.
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© Asisi (Foto: Tom Schulze)

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Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

 Adresse
Schützenstraße 70
10117 Berlin
Telefon
(030) 325 99 852
Internetadresse
disgustingfoodmuseum.berlin
Öffnungszeiten
Freitag bis Dienstag 11 bis 19 Uhr
Eintritt
12 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 7 Euro, Kinder unter sechs Jahren frei
Altes Museum
© Tobias Droz/BerlinOnline

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Quelle: Disgusting Food Museum, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 22. April 2021