Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Ort der Information dokumentieren in einer Ausstellung die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Stelenfeld mit Besuchern
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© dpa
    "Ort der Information"
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Familien
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Namen
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Dimensionen
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© dpa
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Yara Lemke
    Eingang Ort der Information
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Panorama Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Im Juni 1999 beschloss der Bundestag, das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors zu bauen. Nach zwei Jahren Bauzeit konnte das Holocaust-Mahnmal am 10.Mai 2005 feierlich eröffnet werden. Auf knapp 19.000 m² wurden 2.711 Stelen installiert – so wie es der Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman vorsah.

Ergänzung zum Mahnmal: Ort der Information

Schon Ende der 80er Jahre wurden Forderungen laut, ein Denkmal für die europäischen Juden zu bauen. Die Diskussion über Ort, Botschaft und Gestalt des Denkmals sollte schließlich fast ein Jahrzehnt dauern. Im Frühjahr 1995 schrieb die Berliner Senatsverwaltung einen ersten künstlerischen Wettbewerb aus – es wurden 528 Arbeiten eingereicht. Im Jahre 1997 wurde ein zweiter Wettbewerb ausgeschrieben. Der Entwurf von Peter Eisenman wurde angenommen, musste aber im Laufe der Zeit mehrmals verändert werden. Im Juni 1999 beschloss der Deutsche Bundestag den Bau und die Ergänzung des Mahnmals um einen „Ort der Information“.

Das Stelenfeld - ein Ort zum Nachdenken

Das wellenförmige Feld besteht aus über 2.700 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der unter dem Stelenfeld gelegene „Ort der Information“ dokumentiert in einer Ausstellung die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden. Der Besucher erhält im Foyer zuerst Grundinformationen zum historischen Kontext und gelangt dann in vier Themenräume, in denen das Thema aus historischer und persönlicher Sicht aufgearbeitet wird. Dabei stehen Stelenfeld und „Ort der Information“ nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich und bilden zusammen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Adresse
Berlin
Telefon
030 26 39 43 36
Internetadresse
www.stiftung-denkmal.de
Öffnungszeiten
Das Stelenfeld ist jederzeit zugänglich.
Ort der Information: April bis September von Dienstag bis Sonntag 10 - 20 Uhr; Oktober bis März von Dienstag bis Sonntag 10 - 19 Uhr (letzter Einlass 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeit)
Eintrittspreise
Eintritt frei
Barrierefrei
Für Rollstuhlfahrer und Geh-Behinderte sind spezielle Passagen durch das Stelenfeld markiert. Der Ort der Information ist über einen Aufzug erreichbar.
Führungen
Führungen erfragen unter 030 26 39 43 0

Nahverkehr

S-Bahn
Bus

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| Aktualisierung: 17. November 2017