Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Ort der Information dokumentieren in einer Ausstellung die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Stelenfeld mit Besuchern
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© dpa
    "Ort der Information"
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Familien
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Namen
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Raum der Dimensionen
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© dpa
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Yara Lemke
    Eingang Ort der Information
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas© Marko Priske
    Panorama Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Berliner Museen, Galerien und Ausstellungshäuser dürfen wieder für Besucher öffnen. Um die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen gelten jedoch strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Weitere Informationen »

Das «Denkmal für die ermordeten Juden Europas» in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors wurde nach zwei Jahren Bauzeit am 10.Mai 2005 feierlich eröffnet. Auf knapp 19.000 m² wurden 2.711 Stelen in unterschiedlichen Höhen installiert. Der Entwurf stammt aus der Feder des New Yorker Architekten Peter Eisenman.

Das Grauen der Geschichte begreifen: Ort der Information

Das jederzeit zugängliche Stelenfeld wird vom «Ort der Information» ergänzt. Die Dauerausstellung ermöglicht Besuchern in sechs Räumen einen vertieften historischen Einblick in die Verfolgung und Vernichtung der Juden in Europa. Insbesondere thematisiert werden die nationalsozialistische Terrorpolitik, persönliche Erlebnisse in Form von Briefen und Tagebucheinträgen, Familienschicksale und die Stätten der Verfolgung und Vernichtung in Europa. Besonderes Ziel ist es zudem, die ungeheuerliche Zahl von sechs Millionen getötete Juden fass- und realisierbar zu machen.

Das Stelenfeld - ein Ort zum Nachdenken

Das wellenförmige Feld besteht aus über 2.700 Stelen unterschiedlicher Größen auf unebenen Grund. Es ist vollständig begehbar: Besucher können in das Feld eintauchen und es auf zahlreichen Wegen durchschreiten. Ziel der Struktur ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust auf anderem Wege als bei einem klassischen Denkmal. Durch den unebenen, sanft abfallenden Boden und den unregelmäßig hohen Stelen entsteht bei Besuchern schnell ein Gefühl der Unsicherheit, Instabilität und Verlorenheit.
Pergamonmuseum – Das Panorama
© Asisi (Foto: Tom Schulze)

Tipp: Pergamon-Panorama

In dem neuen Pergamon-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi sind Originalteile des Pergamonaltars sowie eine Videoinstallation zum Pergamonaltar zu besichtigen. mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

 Adresse
Telefon
(030) 263 943 36
Internetadresse
www.stiftung-denkmal.de
Öffnungszeiten
Das Stelenfeld ist jederzeit zugänglich. Ort der Information: April bis September von Dienstag bis Sonntag 10 - 20 Uhr; Oktober bis März von Dienstag bis Sonntag 10 - 19 Uhr (letzter Einlass 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeit). 24. und 26. Dez. geschlossen. 31. Dez. ab 16 Uhr geschlossen
Barrierefrei
Für Rollstuhlfahrer und Geh-Behinderte sind spezielle Passagen durch das Stelenfeld markiert. Der Ort der Information ist über einen Aufzug erreichbar.
Eintritt
Eintritt frei
Altes Museum
© Tobias Droz/BerlinOnline

Museen in Mitte

Unbestritten das kulturelle Zentrum Berlins. Das Neue Museum mit der Büste der Nofretete, das Alte Museum, das Deutsche Historische Museum oder das Pergamonmuseum sind weltweit beachtete Kultureinrichtungen. mehr

Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
© dpa

Museumsführer: Gedenkstätte

Die Berliner Gedenkstätten erinnern unter anderem an die Zeit des Nationalsozialismus, die Deutsche Nachkriegsgeschichte, sowie an Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. mehr

| Aktualisierung: 5. Juni 2020