Kontaktbeschränkungen in Brandenburg werden weiter verschärft

Kontaktbeschränkungen in Brandenburg werden weiter verschärft

Auch in Brandenburg werden nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz die Kontaktbeschränkungen nach den Weihnachtsfeiertagen weiter verschärft.

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Spätestens vom 28. Dezember an sollen private Treffen sowohl im Freien als auch in Innenräumen nur noch bis maximal zehn Personen erlaubt sein, teilte die Staatskanzlei am Dienstagabend (21. Dezember 2021) mit. Dies gelte auch für Geimpfte und Genesene. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres seien davon ausgenommen. Die entsprechende Änderung der Brandenburger Eindämmungsverordnung werde das Kabinett voraussichtlich am Mittwoch in einer Sondersitzung beschließen, hieß es in der Mitteilung.
Die weitere Beschränkung der Kontakte sei wegen der Omikron-Variante des Coronavirus notwendig, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). «Zum Beispiel in Großbritannien sieht man, wie stark dadurch die Erkrankungen steigen.» Dies könne vor allem für die sogenannte kritische Infrastruktur wie Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und Energieversorgung wegen Infektionsfällen oder notwendiger Quarantäne «hochproblematisch» werden, warnte der Regierungschef.
Das in der Bund-Länder-Konferenz beschlossene Feuerwerksverbot zu Silvester und die Schließung von Diskotheken und Clubs gelten bereits in Brandenburg. Woidke rief die Bürger auf, zum Schutz gegen eine Corona-Infektion und insbesondere gegen einen schweren Krankheitsverlauf die Impfangebote wahrzunehmen. Für bereits Geimpfte biete die Auffrischungsimpfung einen deutlichen Schutz auch vor der Omikron-Variante, sagte Woidke. Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag hatte für den Fall weiterer Kontaktbeschränkungen am Dienstag die Einberufung einer Sondersitzung des Parlaments angekündigt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 22. Dezember 2021 08:22 Uhr

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