Berlin-Zulage fließt doch schon ab November

Berlin-Zulage fließt doch schon ab November

Die geplante Berlin-Zulage von monatlich 150 Euro für alle Landesbeschäftigten soll nun doch wie ursprünglich geplant ab 1. November fließen. Das beschloss der Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus, wie es am Donnerstag (28. Mai 2020) aus den Koalitionsfraktionen hieß.

Euro-Münzen

© dpa

Euro-Münzen sind übereinander gestapelt.

Die Parlamentarier verwarfen damit Pläne des Senats, den Start der Zulage zugunsten einer Prämie für «Alltagshelden» in der Corona-Pandemie zu verschieben. Der Senat will die einmalige Prämie von bis zu 1000 Euro an bis zu 25 000 Landes- und andere Beschäftigte zahlen und wollte dafür Geld verwenden, das für die Berlin-Zulage gedacht war. Nun muss die «Helden»-Prämie anderweitig finanziert werden.

250 Millionen Euro für das kommende Jahr eingeplant

Die Berlin-Zulage wiederum hatte der rot-rot-grüne Senat 2019 noch vor Corona beschlossen: Jeder der etwa 130 000 Landesbediensteten bekommt ab November monatlich 150 Euro zusätzlich zum Tarifgehalt auf sein Konto. Berlin müsse für jeden bezahlbar bleiben, hieß es seinerzeit zu dem Geldgeschenk. Für dieses Jahr sind dafür 41 Millionen Euro im Haushalt eingeplant, für das kommende Jahr etwa 250 Millionen Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 28. Mai 2020 12:21 Uhr

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