Berlin führt Übernachtungsteuer ein

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Das Land Berlin wird ab dem 1. Januar 2014 eine Steuer auf private Übernachtungen in Höhe von 5% des Übernachtungspreises erheben. Damit kommt Berlin auch seiner Verpflichtung aus der Sanierungsvereinbarung mit dem Stabilitätsrat nach. Das Land hatte sich darin verpflichtet, die Einnahmenseite des Landeshaushalts zu stärken.

Senator Dr. Nußbaum: „Berlin zieht jedes Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an, mit stark steigender Tendenz. Mit der Übernachtungsteuer wollen wir erreichen, dass auch Touristen einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Berlin attraktiv bleibt und noch attraktiver wird. Davon profitieren sowohl die Berlinerinnen und Berliner als auch die Besucher dieser Stadt.“

Senat rechnet mit jährlichen Einnahmen in Höhe von rund 25 Mio. €

Der Senat rechnet mit jährlichen Einnahmen in Höhe von rund 25 Mio. € durch die Übernachtungsteuer. Die Übernachtungsteuer soll als sogenannte örtliche Aufwandssteuer eingeführt und bei gewerblichen Übernachtungsbetrieben sowie privaten Anbietern von Übernachtungen erhoben werden. Dazu gehören neben Hotels und Pensionen auch Ferienwohnungen, Jugendherbergen und Campingplätze.

Besteuert werden sollen nur private Übernachtungen, begrenzt auf einen zusammenhängenden Übernachtungszeitraum von 21 Tagen. Beruflich veranlasste Übernachtungen sind von der Steuer ausgenommen. Für Gäste, die erst nachträglich einen beruflichen Aufwand gegenüber dem Finanzamt geltend machen, ist eine Erstattungsmöglichkeit vorgesehen.

„Mit der Übernachtungsteuer ist Berlin in guter Gesellschaft"

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Senator Dr. Nußbaum: „Mit der Übernachtungsteuer ist Berlin in guter Gesellschaft, denn viele Städte im In- und Ausland erheben ähnliche Abgaben, darunter mit Paris, Rom und Barcelona auch absolute Schwergewichte im europäischen Städtetourismus. Die Erfahrung in anderen Städten zeigt: Eine moderate Steuer hält niemanden davon ab, eine Reise in eine so spannende Stadt wie Berlin zu unternehmen. Und auch die Unternehmen werden durch das Gesetz nicht nennenswert belastet. Wir waren bestrebt, den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten.“

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