Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher

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Logo Patientenfürsprecher Bild: Bezirksamt Pankow

Hier finden Sie Informationen zu den in Krankenhäusern der Bezirke tätigen Patientenfürsprecher/innen. Diese erstatten der BVV jährlich Bericht über ihre Arbeit.
Diese Berichte sind laut § 30 Landeskrankenhausgesetz im Internet zu veröffentlichen und sind unter dem Namen des jeweiligen Krankenhauses zu finden.
Nach § 30 Berliner Landeskrankenhausgesetz wählt die Bezirksverordnetenversammlung für jedes Krankenhauses eines Bezirks eine Patientenfürsprecherin oder einen Patientenfürsprecher. Sie arbeiten unabhängig von Krankenhausbetrieb und Krankenhausleitung. Die Tätigkeit ist ein Ehrenamt. Nähere Informationen unter Tel. (030) 9029-18520.

Wahl 2016 der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher

Zum Herbst 2016 werden für die neue Legislaturperiode Patientenfürsprecherinnen bzw. Patientenfürsprecher für die Berliner Krankenhäuser gewählt.

Gesetzliche Grundlagen sind das Berliner Landeskrankenhausgesetz (LKG) und das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG).

Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr. Sie werden von der Bezirksverordnetenversammlung für die Dauer einer Wahlperiode gewählt und erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Die Fürsprecherinnen und Fürsprecher handeln unabhängig und unterliegen der Schweigepflicht.

Ihre Aufgabe ist es, Patientinnen und Patienten bei Beschwerden über die Versorgung in der Klinik zur Seite zu stehen, deren Anliegen gegenüber den Verantwortlichen zu vertreten und möglichst vermittelnd zu klären.

Dazu gehören:

  • Information und Beratung von Patientinnen und Patienten
  • Telefonische und persönliche Erreichbarkeit
  • Prüfung von Beschwerden
  • Unterstützung bei der Klärung von Problemen
  • Weitergabe von Anregungen und Hinweisen
  • Berichtspflicht gegenüber dem zuständigen Bezirk

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird unter anderem Engagement, Verhandlungsgeschick, Einfühlungsvermögen, selbstbewusstes und konfliktfähiges Auftreten, aktives Zugehen auf die Patientinnen und Patienten sowie Kenntnisse von Beschwerdewegen erwartet; ebenso sind Computerkenntnisse, Bereitschaft zur Fortbildung sowie Erreichbarkeit und regelmäßige Präsenz in den Häusern unabdingbar.

Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher in psychiatrischen Krankenhäusern oder entsprechenden Abteilungen einer Klinik unterstützen darüber hinaus die Krankenhäuser durch Anregungen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere hinsichtlich des therapeutischen Klimas. Sie helfen bei der Eingliederung der Patientinnen und Patienten nach der Entlassung und bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über psychische Erkrankungen.

Für die Beratung und Information von Migrantinnen und Migranten sind interkulturelle Kompetenz und/oder Sprachkenntnisse wünschenswert.

Bewerbungen können bis zum 21. Oktober 2016 an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abt. Soziales und Gesundheit, Planungs- und Koordinierungsstelle, 10617 Berlin, gesendet werden.