Gedenktafel für Walter Reuter

Die 60 × 40 cm große Edelstahltafel wurde vom Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Bildquellenforschung und Zeitgeschichte e.V., Prof. Dr. Diethart Kerbs, initiiert, von Helga Lieser gestaltet und aus Spenden und Vereinsbeiträgen finanziert. Sie wurde am 29.10.2010 am Haus Seelingstraße 21 enthüllt. Bereits 1952 wurde am gleichen Haus eine Gedenktafel für Richard Hüttig] angebracht.

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Gedenktafel für Walter Reuter, 28.6.2012, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

In diesem Hause
wurde der Fotograf und Filmemacher
Walter Reuter
am 4. I. 1906 geboren.
Er arbeitete 1930-33 in Berlin als Bildjournalist für die Arbeiter-Illustrierte Zeitung, 1933 musste er vor der Nazidiktatur bis nach Spanien fliehen.
Dort kämpfte und fotografierte er 1936-39 für die spanische Republik
gegen den Franco-Faschismus.
Danach wurde er in Frankreich und Marokko interniert,
bevor er 1942 nach Mexiko emigrieren konnte.
Reuter war ein Pionier des mexikanischen Dokumentarfilms, Fotograf und Freund der mexikanischen Indianer.
Er starb am 20. III. 2005 in Cuernavaca (Mexiko).