Mommsenstadion und Wally-Wittmann-Sportanlage

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Mommsenstadion am 8.10.2005, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Baudenkmal
Das Stadion wurde 1930 von Fred Forbat errichtet und benannt nach einem ehemals hier befindlichen Gymnasium. Ein langgestreckter verputzter Tribünenbau mit zwei verglasten, über halbovalem Grundriss vorgezogenen Treppenhäusern und langen Balkonen befindet sich an der südwestlichen Seite. 1948 wurde das Stadion trotz stärkerer Kriegsschäden von der britischen Besatzungsmacht für den Vereins- und Breitensport freigegeben. 1950-56 wurde es saniert und bis 1987 kontinuierlich erweitert und modernisiert.
Ca. 35.000 m² großes Gelände, 1.805 Sitzplätze auf der Tribüne und 13.200 Stehplätze. Das Mommsenstadion verfügt über :

  • 1 Fußballrasenplatz
  • 1 3-Stufen-Flutlichtanlage.
  • 6 Laufbahnen – Kunststoff incl.
  • 8 Laufbahnen – Kunststoff – Springstrecke
  • 2 Hochsprunganlagen
  • 1 Stabhochsprunganlage
  • 2 Kugelstoßanlagen nahe der Rollsportbahn
  • 1 Rollsportbahn
  • 2 Weitsprunganlagen
  • 2 Dreisprunganlagen
  • 1 Gymnastikhalle/Tischtennis/Kraftraum

Während der Fußballweltmeisterschaft vom 9.6. bis zum 9.7.2006 war hier das Trainingsstadion der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Am 1.9.2007 wurde die Sportanlage „Mommsenstadion-Nebenplätze“ an der Waldschulallee 43/45 umbenannt in „Wally-Wittmann-Sportanlage“. Zur Erinnerung an Wally „Gundel“ Wittmann wurde eine Gedenktafel enthüllt .