Luisenplatz

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Luisenplatz und Schloß Charlottenburg um 1930

Platz vor dem Knobelsdorff-Flügel des Schlosses Charlottenburg, im Eosanderplan Anfang des 18. Jahrhunderts als barockes Parterre vorgesehen. 1806 benannt nach Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz (1776-1810), Frau von König Friedrich-Wilhelm III.
Anlage 1841 durch Peter Josef Lenné, 1902-05 Umgestaltung durch Otto Schmalz, in der Platzmitte Errichtung des Denkmals für Kaiser Friedrich III. von Joseph Uphues, diesem die gärtnerischen Anlagen untergeordnet, bzw. darauf bezogen. 1955 Entfernung des Denkmals und gärtnerische Neugestaltung mit Rasen und jungen Bäumen durch Joachim Kaiser.
Heute einer der verkehrreichsten Plätze im Ortsteil Charlottenburg. Der sich westlich vor dem Ehrenhof des Schlosses anschließende Schloßplatz seit 1955 kunst- und vegetationsloser Parkplatz.

Michael Roeder hat auch einen ausführlichen und interessanten Artikel zum Vergnügungslokal Flora recherchiert und im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz veröffentlicht.