«Künstlerische Gründe»: Berliner Ensemble verschiebt «Pussy»

«Künstlerische Gründe»: Berliner Ensemble verschiebt «Pussy»

Das Berliner Ensemble sagt kurzfristig die Premiere des Stücks «Pussy - eine Ode an die Männlichkeit» ab.

Das Logo auf dem Dach des des Theaters Berliner Ensemble

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Das Logo auf dem Dach des Hauses des Theaters Berliner Ensemble.

Regieteam und Theaterleitung seien übereingekommen, dass die Premiere «aus künstlerischen Gründen» nicht wie geplant am 14. November 2019 stattfinden könne, teilte das Theater am 13. November mit. «Das Projekt wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.»

«Toxischer Trip in digitale und analoge Männerphantasien»

Angekündigt war ein «toxischer Trip in digitale und analoge Männerphantasien». Die niederländische Regisseurin Stephanie van Batum hatte unter anderem in Online-Foren recherchiert. Sie will etwa Zitate von Flirtcoaches und Männerrechtsaktivisten nutzen, wie sie der Sendung «Rang 1» von Deutschlandfunk Kultur gesagt hatte.

Ersatzvorstellungen sind geplant

Ein neuer Termin stand zunächst nicht fest. «Theater ist immer ein künstlerischer Prozess», sagte ein Sprecher des Berliner Ensembles. «Man hat die Hauptprobe abgewartet und sich dann zusammengesetzt. Man ist gemeinsam zum Entschluss gekommen, dass die Aufführung so noch nicht gezeigt werden kann.» Für die angekündigten Termine im November und Dezember soll es Ersatzvorstellungen geben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. November 2019