Zingler: Nicht zu viele Spieler ablösefrei gehen lassen

Zingler: Nicht zu viele Spieler ablösefrei gehen lassen

Präsident Dirk Zingler sieht mögliche Wechsel von Leistungsträgern des 1. FC Union Berlin nach dieser Saison «als Teil des Entwicklungsschritts» des Fußball-Bundesligisten aus Köpenick. «Wirtschaftlich sind wir noch nicht in der Lage, alle Spieler zu halten, die ein gutes Niveau erreicht haben», erklärte Zingler in einem Interview der «Bild am Sonntag». Öffentlich bekannt und vom Verein bestätigt, ist der Wechsel von Abwehrspieler Christopher Lenz zu Eintracht Frankfurt im Sommer.

Union Berlin Präsident Dirk Zingler

© dpa

Union Berlin Präsident Dirk Zingler verfolgt das Spiel vom Spielfeldrand aus.

Manager Oliver Ruhnert hatte zu Wochenbeginn erklärt, dass bereits feststehe, dass weitere Spieler den Verein verlassen würden. Ebenso seien bereits neue Profis für die Eisernen verpflichtet worden. Namen oder andere Details verriet Ruhnert dabei aber nicht.
Zingler betonte: «Wichtig ist, dass wir auf diesem Niveau nicht so viele Fehler machen und zu viele Spieler etwa ablösefrei gehen lassen.» Union müsse jedes Jahr Transfererlöse generieren. Dass mittlerweile kaum ein Spieler mehr ohne eine Ausstiegsklausel zu bekommen sei, hält der 56-Jährige für keine gute Entwicklung und sprach sich unter anderem für eine Gehaltsobergrenze aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 11. April 2021 10:05 Uhr

Weitere Nachrichten zu Union Berlin