Union-Manager zu Pyro und möglicher Zuschauer-Rückkehr

Union-Manager zu Pyro und möglicher Zuschauer-Rückkehr

Manager Oliver Ruhnert hat die Pyro-Aktion der Fans des 1. FC Union Berlin nicht näher bewertet. Der 49 Jahre alte gebürtige Sauerländer betonte am Montag in einer digitalen Medienrunde des Fußball-Bundesligisten, dass er zu wenig davon mitbekommen habe. Er sagte in dem Zusammenhang aber auch: «Wir regen uns mit Recht darüber auf, wenn Pyros hochgehen oder andere Sachen sind. Am Ende ist es auch ein Ausdruck dafür, dass es schwierig wird, die Menschen noch für unseren Sport zu begeistern.»

Oliver Ruhnert

© dpa

Oliver Ruhnert, Manager beim 1.FC Union Berlin.

Vor dem Berliner Derby gegen Hertha BSC hatten Fans der Eisernen am Ostersonntag jede Menge Raketen und weitere Pyrotechnik abgefeuert. Rund drei Minuten lang war ohrenbetäubender Lärm im Stadion An der Alten Försterei zu hören gewesen.
«Wir sind ja aufgestiegen für die Menschen und haben gesagt, das ist ja überragend für die Menschen hier in Köpenick und Umgebung - und jetzt sehen sie uns im Fernsehen», sagte Ruhnert, da weiterhin Zuschauer wegen der Corona-Pandemie nicht zugelassen sind. «Wir leben davon, dass die Menschen irgendwann zurückkehren und wieder da sind», sagte der Union-Manager und erinnerte an die Aussage der Politik, dass jeder bis zum September ein Impfangebot haben solle.
Nun gebe es ja Aussagen, dass es Privilegien geben solle für diejenigen, die geimpft seien. «Von daher gehe ich davon aus, dass bis zum Wiederbeginn der Bundesliga im August doch eine hohe Anzahl an Menschen geimpft sein dürfte. Und ich gehe dann auch davon aus, dass auch Fußball logischerweise zu den Möglichkeiten wie Kultur oder auch andere Einrichtungen gehört, wo Menschen wieder an sozialen Veranstaltungen teilnehmen können», sagte Ruhnert. In welchem Maße es eine Zuschauerrückkehr geben werde, wage er im Augenblick aber nicht vorherzusagen. «Das ist ja jeden Tag anders», sagte er.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. April 2021 13:04 Uhr

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