Trainer Fischer sieht Stürmer-Suche bei Union gelassen

Trainer Fischer sieht Stürmer-Suche bei Union gelassen

Trainer Urs Fischer sieht in der andauernden Suche nach einem weiteren Stürmer für den Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin keinen Grund zur Eile. «Angespannt bin ich nicht. Wieso auch? Unser Kader ist immer noch groß genug», sagte der Schweizer Coach am Donnerstag während einer Online-Pressekonferenz in der Hauptstadt: «Wir haben jetzt drei verletzte Stürmer - das geht noch im Moment. Wir versuchen etwas und schauen, ob uns das gelingt.»

Urs Fischer

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Unions Trainer Trainer Urs Fischer.

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) muss der Überraschungs-Fünfte Union alleine im Angriff in Max Kruse, Anthony Ujah und Joel Pohjanpalo auf drei wichtige Profis verzichten. Der Paderborner Sven Michel sowie der Däne Kasper Junker vom norwegischen Meister Bodö/Glimt sollen Kandidaten für die Eisernen sein. Fischer kommentierte diese Personalien nicht und sagte lediglich: «Ich habe den einen oder anderen vorgelegt bekommen.»
Gegen die punktgleichen Wolfsburger werden auch Nico Schlotterbeck und Ex-VfL-Profi Christian Gentner fehlen. «Sie sind auf sehr gutem Weg zurück. Das wird aber noch nicht reichen», sagte Fischer, der außerdem auf den gesperrten Grischa Prömel verzichten muss.
Der Coach sieht die Niedersachsen trotz des eigenen Heimvorteils im Stadion An der Alten Försterei in der Favoritenrolle. «Wir müssen wirklich einen sehr guten Tag erwischen», sagte Fischer und ergänzte: «Wir können uns keine Halbzeit erlauben, wo man nicht im Spiel ist. Es geht darum, unser Gesicht zu zeigen, was wir in den letzten Spielen schon gemacht haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Januar 2021 13:40 Uhr

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