Max Kruse: USA waren einzige Alternative zu Union Berlin

Max Kruse: USA waren einzige Alternative zu Union Berlin

Die Entscheidung von Max Kruse für Union Berlin war auch eine Entscheidung gegen Amerika. «Das Einzige, womit ich mich noch beschäftigt habe, war ein Wechsel in die USA, weil dort mein Sohn lebt. Ich habe in den vergangenen zehn Jahren leider nicht so viel von ihm mitbekommen, und man denkt sich schon, dass es an der Zeit ist, dahingehend etwas zu ändern», sagte der Offensivspieler des Fußball-Bundesligisten in einem Interview dem «Berliner Kurier».

Max Kruse

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Max Kruse blickt in die Kamera.

Nach seinem Abschied von Fenerbahce Istanbul habe er sich sportlich aber nochmal beweisen wollen, meinte Kruse. «Aber im Endeffekt weißt du auch, dass sich die Karriere im höheren Bereich mit einem Wechsel in die MLS erledigt hat. Und letztlich ist es so: Ich will’s den Leuten in Deutschland einfach noch mal zeigen», sagte der 32-Jährige. Eine Rückkehr zu Werder Bremen sei aber keine Option gewesen.
Mit seinem Image als Lebemann habe er keine Probleme. «Ich habe mir nur vorgenommen, ich selbst zu bleiben. Und wenn ich was zu sagen habe, sag ich das. Es gibt ja keinen Menschen auf der Welt, außer meinen Eltern, der mir etwas verbieten kann. Man hat sich im Verein an gewisse Regeln zu halten, klar. Aber dass mir irgendwer aus der Medienlandschaft diktiert, was ich zu tun habe, so weit wird es nicht kommen», sagte Kruse.
Zum Bundesliga-Auftakt der Eisernen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Augsburg könnte Kruse nach seiner langwierigen Knöchelblessur erstmals im Kader von Union stehen. Das deutete Trainer Urs Fischer am Donnerstag an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. September 2020 14:56 Uhr

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