Stadion-Ausbau beim 1. FC Union Berlin verzögert sich weiter

Stadion-Ausbau beim 1. FC Union Berlin verzögert sich weiter

Der geplante Ausbau des Stadions An der Alten Försterei des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin verzögert sich weiter. Wie die «Bild»-Zeitung (Donnerstag) unter Berufung auf die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen berichtet, verschiebt sich die Fertigstellung des überarbeiteten Verkehrskonzepts von Mai auf die zweite Juni-Hälfte. Grund dafür sei Abstimmungsbedarf mit dem beauftragten Planungsbüro.

Stadion "An der Alten Försterei"

© dpa

Ein Blick in das Stadion "An der Alten Försterei", dem Heimstadion des Fußball-Bundesligisten 1.FC Union Berlin.

Union hatte sich nach ursprünglichen Plänen schon bis Sommer 2019 Planungsrecht für den Ausbau der Kapazität von 22 000 auf 37 000 Besucher für rund 39 Millionen Euro erhofft. Dieses Vorhaben war früh bereits am nicht ausreichenden Verkehrskonzept gescheitert. Der Club hofft, noch im Laufe dieses Jahres das Planungsrecht zu erhalten. 2020 sind es 100 Jahre, dass auf dem Gelände der heutigen Alten Försterei Fußball gespielt wird. Wann das vergrößerte Stadion in Köpenick fertiggestellt sein kann, bleibt vorerst weiterhin offen.
Wenn das neue Verkehrskonzept akzeptiert wird, folgen noch ein Umweltgutachten und ein Schallschutzgutachten. Erst danach kann verbindlich geplant werden, wie die «Bild» berichtet. In einem nächsten Schritt würde erst das Baurecht für das Stadion der Eisernen erfolgen. Union hält weiter an den Ausbauplänen fest, die derzeitige Coronavirus-Pandemie und mögliche finanzielle Folgen sollen das Projekt demnach nicht beeinflussen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. April 2020 10:59 Uhr

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