Unions Schlotterbeck: Abschied ohne Applaus

Unions Schlotterbeck: Abschied ohne Applaus

Keven Schlotterbeck bereitet sich auf eine mögliche unpersönliche Verabschiedung vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin vor.

Keven Schlotterbeck

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Unions Keven Schlotterbeck applaudiert vor der Union-Fankurve.

«Darüber habe ich ehrlich gesagt schon vor einer Woche nachgedacht. Wenn es Geisterspiele werden, ist es schon schade, dass man nicht mehr vor der Union-Kulisse spielen darf», sagte die Leihgabe des SC Freiburg am Donnerstag (16. April 2020) im Rahmen einer Videokonferenz mit Medienvertretern, «aber wir müssen es nehmen, wie es kommt. Man sieht sich auch immer zwei Mal im Leben, sagt man ja immer so schön.»
Der 22-Jährige freut sich dagegen, dass er seit gut einer Woche zumindest wieder mit dem Ball arbeiten kann. «Es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen. Es stehen viele Laufeinheiten auf dem Programm, damit wir wieder fit werden. Das liegt dem einen, dem anderen nicht», sagte der Verteidiger.
Zuvor hatte sich Schlotterbeck wochenlang in Berlin individuell fitgehalten - daheim oder im Kraftraum des Stadions An der Alten Försterei. Nun sind die Trainingsintensität und die Gruppengröße zumindest wieder angestiegen.
Schlotterbeck will wie seine Mitspieler auf dem Tag X vorbereitet sein, an dem der Bundesliga-Fußball wieder rollt. Es habe Union ausgezeichnet, dass die Mannschaft auch über 90, 95 Minuten laufen konnte, meinte Schlotterbeck. Wann das wieder so sein wird, will er aber nicht prognostizieren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 16. April 2020 14:33 Uhr

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