Schlotterbeck hofft in Leverkusen auf Comeback

Schlotterbeck hofft in Leverkusen auf Comeback

Keven Schlotterbeck will endlich wieder spielen. Der Innenverteidiger des 1. FC Union Berlin musste nach seiner Roten Karte am 2. Bundesliga-Spieltag in der Partie beim FC Augsburg (1:1) in den Heimspielen gegen Borussia Dortmund (3:1) und Werder Bremen aussetzen. Am Samstag (15.30 Uhr) ist der 22-Jährige in der Partie bei Bayer Leverkusen wieder spielberechtigt.

Keven Schlotterbeck

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Berlins Keven Schlotterbeck klatscht nach dem Spiel mit Fans ab.

Die Leihgabe des SC Freiburg könnte davon profitieren, dass Teamkollege Neven Subotic nach Gelb-Rot gegen Bremen gesperrt ist. «Es muss nicht gleich heißen, dass ich reinkomme. Aber ich rechne mir etwas aus», sagte Schlotterbeck am Dienstag vor dem ersten Training in dieser Woche. Die Zeit der Sperre, die durch die Länderspielpause fast vier Wochen andauerte, nervte Schlotterbeck: «Es macht keinen Spaß, auf der Tribüne zu sitzen und von oben zuzuschauen.»
In Leverkusen müsse seine Mannschaft kompakt stehen, weil der Gegner sehr viel Qualität besitze, betonte Schlotterbeck. Namentlich nannte er «Jahrhundert-Talent» Kai Havertz.
Das Trikot von seinem Rot-Spiel in Augsburg, das Schlotterbeck im Frust noch auf dem Platz aufgerissen hatte, wird übrigens einen Ehrenplatz finden. «Es kommt wohl mal ins Vereinsmuseum, weil es die historische erste Rote Karte in der Bundesliga für Union war», sagte Schlotterbeck. Der Verein plant, im Zuge des Stadionausbaus ein Vereinsmuseum zu errichten. Als möglicher Standort war das Forsthaus im Stadion An der Alten Försterei im Gespräch.
Fans von Union Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. September 2019 16:45 Uhr

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