Union-Neuzugang Kade jubelt nicht gegen Hertha

Union-Neuzugang Kade jubelt nicht gegen Hertha

Neuzugang Julius Kade von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin will sich den Jubel im Falle eines eigenen Treffers gegen seinen langjährigen Club Hertha BSC verkneifen.

Julius Kade

© dpa

Julius Kade beim Fototermin seines ehemaligen Vereins Hertha BSC.

«Ich war so lange bei Hertha, das würde ich respektlos finden», sagte der 20 Jahre alte Mittelfeldallrounder der «Bild» und «B.Z.». Junioren-Nationalspieler Kade wechselt zur kommenden Saison von Hertha zum Fußball-Stadtrivalen Union und hat bei den Köpenickern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.
Nachdem über den bevorstehenden Transfer bereits öffentlich diskutiert worden war, habe er ein paar Sprüche im Hertha-Training bekommen, berichtete Kade. «Es war aber alles sehr lustig. Fabian Lustenberger und Davie Selke haben immer «Eisern Union» gerufen, wenn ich ein Tor im Training geschossen habe.» Sein neuer Club plane mit ihm als zentraler Mittelfeldspieler, sagte Kade. «Das liegt mir auch sehr, da ich meine Torgefährlichkeit besser einsetzen kann.»
Kade hatte vor zwei Jahren seinen ersten und bislang einzigen Einsatz in der Bundesliga absolviert, anschließend aber nicht den Durchbruch geschafft. Im vergangenen Sommer gehörte er zu Herthas U19-Team, das erstmals in der Clubgeschichte den deutschen A-Jugend-Titel gewann. Im vergangenen Oktober erlitt er einen Knöchelbruch. Kade kehrte Ende März ins Training zurück.
Fans von Union Berlin
© dpa

1. FC Union Berlin

Und niemals vergessen: Eisern Union! Der 1. FC Union ist das zweite Berliner Spitzenteam in der 1. Fussball-Bundesliga. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Juni 2019 11:11 Uhr

Weitere Nachrichten zu Union Berlin