Union zur Generalprobe gegen Basel

Union zur Generalprobe gegen Basel

Union Berlin befindet sich auf der Zielgerade der Wintervorbereitung. Vor dem ersten Punktspiel des neuen Jahres gegen Erstliga-Absteiger Köln wird gegen den Schweizer Erstligisten Basel letztmals geprobt.

Urs Fischer

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Union-Trainer Urs Fischer vor dem Spiel.

Für den Schweizer Urs Fischer gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin trifft am Samstag (14.00 Uhr) mit seiner Mannschaft im Stadion «An der Alten Försterei» auf den FC Basel. Fischer hat den aktuellen Tabellenzweiten der Schweizer Super League von 2015 bis 2017 sehr erfolgreich trainiert. In dieser Zeit wurde Basel zweimal Meister und einmal Pokalsieger.
Zeit für Sentimentalitäten nimmt sich Fischer aber eher nicht. Vor der ersten Meisterschaftsbegegnung 2019 am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) daheim gegen den Aufstiegs-Mitbewerber 1. FC Köln ist seine Elf praktisch schon im Punktspiel-Modus. Wie sonst eigentlich nur vor Pflichtspielen üblich, fanden die letzten Trainingseinheiten vor dem Basel-Spiel schon unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Nach den jüngsten beiden sieglosen Testspielen gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching (1:2) und den Schweizer Zweitligisten FC Lausanne-Sport (0:0) muss Union zulegen. «Wir wollen ein gutes Spiel gegen Basel hinlegen. Wir wissen, dass die ersten beiden Meisterschaftsspiele gegen Köln und bei St. Pauli wichtig sind. Zu überlegen was wäre wenn, bringt aber nichts», erklärte Innenverteidiger Marvin Friedrich.
Fischer muss noch auf Offensivmann Joshua Mees verzichten, der sich im achttägigen Trainingslager in Jerez de la Frontera einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hatte. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Stürmer Suleiman Abdullahi, der nach der Rückkehr aus kränkelte.
Spannend wird sein, ob Mittelfeldmann Grischa Prömel und Innenverteidiger-Neuzugang Nicolai Rapp von Erzgebirge Aue nach überstandener Knie- beziehungsweise Sprunggelenkverletzung noch mehr Spielpraxis als bei ihren Kurzeinsätzen gegen Lausanne erhalten.
Ursprünglich sollte die Begegnung am selben Tag in Basel stattfinden. Der FC Basel hatte die Partie aber ohne Rücksprache mit den Schweizer Behörden angekündigt. Ende Dezember untersagten diese das Testspiel, weil die Polizei auf eine Fan-Invasion aus Berlin wegen weiterer Veranstaltungen an diesem Wochenende nicht vorbereitet war.
Dennoch reisen am Wochenende rund 150 Union-Fans, die ihre Flüge und Hotels nicht mehr stornieren konnten, nach Basel. Als kleinen Ausgleich für die Unkosten bietet der FC Basel den Berliner Anhängern am Samstag kostenfreie Stadionführungen mit Bratwurst und Bier an.
Fans von Union Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 25. Januar 2019 12:46 Uhr

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