Union rettet Nimbus in Magdeburg

Union rettet Nimbus in Magdeburg

Union bleibt in der 2. Bundesliga auch im 16. Spiel ungeschlagen. Beim Außenseiter Magdeburg reicht es Sonntag aber nur zu einem 1:1.

Robert Zulj und Philip Tuerpitz

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Berlins Robert Zulj (l.) im Zweikampf mit Magdeburgs Philip Tuerpitz.

Nach einer stärkeren zweiten Halbzeit hat der 1. FC Union Berlin seinen Nimbus gerettet. Beim abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg, dem Rivalen aus Uralt-Zeiten, gelang den Hauptstädtern am Sonntag ein 1:1 (0:1). Damit bleibt Union nach 16 Spielen die einzige Mannschaft der 2. Fußball-Bundesliga ohne Niederlage. 2400 mitgereiste Union-Fans jubelten.
Nach dem ersten Aufeinandertreffen mit Magdeburg in der 2. Liga bleibt Union auf Tabellenrang drei, liegt aber bereits sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter Hamburger SV. Fünf Zähler trennen die Eisernen (23 Punkte) vom 1. FC Köln auf dem zweiten Platz. Den Union-Ausgleich in der 65. Minute besorgte der eingewechselte Akaki Gogia nach einem sehenswerten Zuspiel von Sebastian Andersson.
Der größte Aufreger der Partie außerhalb des Spielfeldes war eine kurze Spielunterbrechung in der 49. Minute. Schiedsrichter Felix Brych stoppte die Begegnung, weil im Magdeburger Fanblock Pyros gezündet worden waren. Der Rauch sorgte minutenlang für eingeschränkte Sicht.
«Man darf nie ein Team unterschätzen, auch wenn es unten steht. Das haben wir beherzigt. Wir sind weiter ungeschlagen - das Ergebnis geht nach dem Spielverlauf in Ordnung», sagte Union-Stürmer Sebastian Polter. «Wir haben einmal nicht aufgepasst. Berlin hat den Ausgleich gut herausgespielt. Nach der Führung haben wir versäumt, nachzulegen», sagte der weiter sieglose Magdeburger Trainer Michael Oenning nach dem letzten Heimspiel des Jahres.
Überraschend bestimmte der Aufsteiger zu Beginn das Spielgeschehen. Folgerichtig kam der Gastgeber vor 23 149 Zuschauern in der MDCC-Arena auch zum ersten Treffer. Torjäger Christian Beck nutzte in der 39. Minute ein kluges Zuspiel und ließ die Union-Abwehr bei seinem achten Saisontreffer schlecht aussehen. Unmittelbar davor war ein Ball von Union-Abwehrspieler Christopher Trimmel an der Latte gelandet.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Ostvereine liegt zehn Jahre zurück. In der damals drittklassigen Regionalliga Nord hatte Magdeburg am 17. Mai 2008 vor 11 000 Zuschauern mit 2:1 im Stadion «An der Alten Försterei» gewonnen.
Fans von Union Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 10. Dezember 2018 08:41 Uhr

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