Union Berlin geht mit Pokal-Lust ins Spitzenspiel

Union Berlin geht mit Pokal-Lust ins Spitzenspiel

Die erste Pokalrunde meistert Union Berlin in Jena ordentlich. Vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer St. Pauli stehen Doppeltorschütze Simon Hedlund und Felix Kroos im Blickpunkt.

Sebastian Andersson klatscht in die Hände

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Union Berlins Sebastian Andersson freut sich nach dem 4:2 Sieg gegen Jena mit den Fans. Foto: Hendrik Schmidt

Der kurze Pokal-Arbeitstag freute den 1. FC Union Berlin auch mit Blick auf das kommende Topspiel in der 2. Fußball-Bundesliga. Im Gegensatz zu ihrem nächsten Gegner erledigten die Köpenicker ihre Erstrunden-Pflichtaufgabe mit 4:2 bei Carl Zeiss Jena in der regulären Spielzeit. «St. Pauli musste in die Verlängerung, Ich bin froh, dass wir das Spiel in 90 Minuten gewonnen haben», sagte Stürmer Simon Hedlund.
Der Schwede avancierte mit seinem Doppelpack zum 3:2 und 4:2 zum Matchwinner. Für ihn waren es die ersten Pflichtspieltreffer dieser Saison. Den Elfmeter zum dritten Union-Treffer überließ ihm Landsmann Sebastian Andersson, der die Gäste mit 1:0 in Führung gebracht hatte. «Ich wollte schießen, aber Simon wollte auch ein Tor machen", sagte Andersson. Hedlund wurde als Spieler des Spiels ausgezeichnet.
Die Hauptstädter blieben cool, auch wenn Drittligist Jena noch zweimal ausgleichen konnte. «Wir wissen, dass uns ein oder zwei Gegentore nicht aus der Ruhe bringen. Wenn man da die Nerven verliert, bekommt man vielleicht noch mehr Gegentore», sagte Kapitän Christopher Trimmel. «Wir wissen, dass wir gut Fußball spielen können, das müssen wir trotzdem noch mehr zeigen.»
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Beide Mannschaften sind noch ungeschlagen in der Meisterschaft. Die Hamburger stehen sogar als einziges Team verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Allerdings muss die Elf von Trainer Markus Kauczinski das Pokalaus beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (2:3 nach Verlängerung) verarbeiten.
Für das Duell mit dem Spitzenreiter kommt womöglich auch wieder Felix Kroos in Frage. Nach seinem Hinterkopf-Tor zum 2:1 und dem zeitgleichen Zusammenstoß mit Jenas Marius Grösch musste er schon vor der Pause runter. «Felix Kroos spürte den Schlag noch. In den nächsten beiden Tagen ist wichtig, dass er nichts mehr verspürt», sagte Chefcoach Urs Fischer am Montag nach dem Training. «Er ging dorthin, wo es wehtut.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. August 2018