Derby-0:4 im Hinterkopf: Andrich auf Wiedergutmachungskurs

Derby-0:4 im Hinterkopf: Andrich auf Wiedergutmachungskurs

Mittelfeldspieler Robert Andrich vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin blickt dem Derby gegen Hertha BSC selbstbewusst entgegen.

Ein Fußball fliegt ins Netz

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«Wir wissen, was am Freitag abgeht. Das 0:4 aus der letzten Spielzeit muss im Hinterkopf bleiben, aber wir wollen es wiedergutmachen», sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler in einer Online-Medienrunde am Dienstag vor der Partie am Freitag im leeren Olympiastadion (04. Dezember 2020, 20.30 Uhr/Sky).
Auch wenn die Köpenicker mit 16 Zählern doppelt so viel Punkte wie der Konkurrent aus Charlottenburg gesammelt haben und seit sieben Spielen in Serie ungeschlagen sind, bleibt Andrich vorsichtig. «Wir versuchen, weiter ungeschlagen zu bleiben. Im besten Fall wollen wir gewinnen», sagte Andrich, der selbst zwölf Jahre den blauweißen Dress übergestreift hatte.
Statt einer Karriere in Westend pendelte Andrich mit Dynamo Dresden, Wehen-Wiesbaden und dem 1. FC Heidenheim zwischen der zweiten und dritten Liga und freut sich nun darüber, es in die Bundesliga geschafft zu haben. Nach seiner Debütsaison im vergangenen Jahr mit Union bescheinigt der gebürtige Potsdamer, der in dieser Saison mit bereits drei Toren schon zwei Treffer mehr als im Vorjahr erzielt hat, sowohl sich als auch dem Team große Fortschritte: «Im letzten Jahr waren wir die Kämpfertruppe. Dieses Jahr gibt es bei uns auch Kurzpass-Passagen. Das kommt für viele überraschend. Wir wussten als Mannschaft, dass wir es können.»
Die neue Spielweise soll nicht nur gegen Hertha zum Erfolg führen, sondern auch gegen die kommenden Gegner. Die sechstplatzierten Unioner müssen noch gegen die fünf vor ihnen liegenden Mannschaften antreten: «Auch wenn Bayern und Dortmund noch kommen, es waren bisher alles harte Brocken. Leichte Gegner in der Bundesliga ist absoluter Käse. Wir wollen gegen jeden Gegner gewinnen, egal, ob wir gegen Bayern oder Wolfsburg spielen.» Oder am Freitag gegen Hertha.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Dezember 2020 14:17 Uhr

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