Verwirrung um Quarantäne-Regel: Hertha geht von 14 Tagen aus

Verwirrung um Quarantäne-Regel: Hertha geht von 14 Tagen aus

Hertha BSC geht von einer maximalen Quarantäne von 14 Tagen für seinen Kader und Betreuerstab aus. Geschäftsführer Carsten Schmidt widersprach am 16. April 2021 einer nach Auskunft der Berliner Behörden drohenden Verlängerung der Isolation im Falle weiterer positiver Corona-Tests innerhalb der Frist bis zum 29. April.

Carsten Schmidt

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Hertha-Geschäftsführer Carsten Schmidt

«Wir haben das gerade mit dem Gesundheitsamt geklärt», sagte Schmidt in einer digitalen Pressekonferenz des Fußball-Bundesligisten. Sollte es neue Fälle in der Quarantäne-Frist geben, müsse nur die betroffene Person eine Verlängerung der Isolation antreten und nicht die ganze Gruppe. «Wir richten uns auf 14 Tage Quarantäne ein», sagte Schmidt.
Am Freitag wurde von der Deutschen Fußball Liga zunächst die Verlegung der kommenden Partie gegen Mainz 05 beschlossen. Eine Entscheidung über die Spiele gegen den SC Freiburg und Schalke 04 stand noch aus. Einen neuen Termin für das Mainz-Spiel gibt es noch nicht.
«Für die Hertha gelten natürlich die gleichen Regeln wie für Schulen und Krankenhäuser», sagte Detlef Wagner, Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit vom zuständigen Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.
Zunächst waren am Donnerstag nur Trainer Pal Dardai, sein Assistent Admir Hamzagic und Stürmer Dodi Lukebakio sowie der als Kontaktperson ersten Grades eingestufte Co-Trainer Andreas Neuendorf in Quarantäne geschickt worden. Alle anderen Akteure sollten sich zur Team-Isolation in ein Hotel begeben. Durch das nach dem gemeinsamen Training bestätigte positive Testergebnis von Abwehrspieler Marvin Plattenhardt verlängerte sich die individuelle häusliche Quarantäne um einen Tag und wurde auf den gesamten Kader und Betreuerstab ausgeweitet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 16. April 2021 13:14 Uhr

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