Khedira startet bei Hertha: «Nicht der Big Boss»

Khedira startet bei Hertha: «Nicht der Big Boss»

Ex-Weltmeister Sami Khedira schließt einen Verbleib beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC auch über das Saisonende hinaus nicht aus. «Man muss nicht immer einen Vertrag auf Papier haben», sagte der 33-Jährige bei seiner Vorstellung am Dienstag in Berlin. Zunächst habe man sich aber auf eine Zusammenarbeit über rund vier Monate bis zum 30. Juni 2021 geeinigt.

Sami Khedira

© dpa

Sami Khedira spielt den Ball.

Khedira stand zuletzt beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin unter Vertrag und will nun helfen, die Berliner vor dem Abstieg zu bewahren. «Ich will spielen, ich will Verantwortung übernehmen und etwas erreichen», sagte Khedira, stellte aber auch klar: «Ich bin nicht der Big Boss, nicht der große Retter, sondern sehe mich als Teil des Teams.»
Nach seiner Verpflichtung am Montag trainiert Khedira am Dienstag erstmals mit der abstiegsbedrohten Mannschaft von Trainer Pal Dardai. Ob der Ex-Nationalspieler schon am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen Rekordmeister FC Bayern München im Olympiastadion zum Einsatz kommt, ist noch offen. «Das ist nicht meine Entscheidung. Ich muss erst trainieren und die Mannschaft kennenlernen», sagte Khedira: «Es ist noch viel zu früh, um zu sagen, ob es für Freitag reicht.»
Sportdirektor Arne Friedrich zeigte sich bei einer Online-Medienrunde sicher, dass Khedira «uns weiterhelfen wird. Wir haben natürlich viel vor mit ihm.» Der zentrale Mittelfeldspieler werde eine «ganz wichtige Rolle spielen», betonte Friedrich. Khedira zeigte sich bei seinem ersten Auftritt vor Journalisten noch sehr zurückhaltend, versicherte aber: «Der Verein hat große Ziele - und ich will ein kleiner Teil davon sein.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. Februar 2021 13:49 Uhr

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