Hertha-Trainer zu Verzicht auf Lukebakio: «Leute aufwecken»

Hertha-Trainer zu Verzicht auf Lukebakio: «Leute aufwecken»

Hertha-Trainer Bruno Labbadia hat seinen Verzicht auf Dodi Lukebakio im Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen auch mit disziplinarischen Maßnahmen begründet. In dieser Saison habe es zu viele Dinge gegeben, die ihm nicht gefallen hätten, sagte Labbadia am Samstag vor der Partie im TV-Sender Sky. Lukebakio habe zu oft «die Dinge nicht umgesetzt» und «das Potenzial nicht abgerufen». Er sei mit dem Auftreten Lukebakios gegen Köln und nach dessen Einwechslung gegen Hoffenheim «überhaupt nicht einverstanden» gewesen.

Bruno Labbadia

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Herthas Trainer Bruno Labbadia.

Fehler dürfe jeder machen, «aber Stehenbleiben oder nicht bereit sein, den Weg zu machen», könne man sich in dieser Situation nicht leisten, sagte Labbadia. Manchmal sei es so, dass «es dazu gehört, Leute auch aufzuwecken und keine Angst zu haben» vor solchen Schritten. «Es geht darum, dass wir als Mannschaft auftreten.»
Auf die Frage, ob es bei einem weiteren Misserfolg gegen Werder personelle Konsequenzen gebe, antwortete Manager Michael Preetz: «Das sind keine Gedanken, die wir heute mit in diesen Spieltag bringen. Wir sind voller Energie und Angriffslust und wollen dieses Spiel heute mit allen Mitteln, die wir haben, gewinnen.» Er sehe «jeden Tag, mit welcher Intensität und Akribie Bruno mit der Mannschaft arbeitet und an den Dingen arbeitet». Deshalb sei er «total positiv gestimmt, dass wir das gemeinsam hinbekommen», sagte Preetz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 23. Januar 2021 18:51 Uhr

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