Hertha rauscht Richtung Keller: 0:3 gegen Hoffenheim

Hertha rauscht Richtung Keller: 0:3 gegen Hoffenheim

Diese Niederlage tat Bruno Labbadia richtig weh. Nach dem 0:3 im Duell der Enttäuschten gegen die TSG 1899 Hoffenheim war der Trainer von Hertha BSC fassungslos.

Hertha gegen Hoffenheim

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Omar Alderete und Lucas Tousart (r) von Hertha zeigen sich nach dem 0:3 enttäuscht.

Nicht die immer intensiver diskutierte Frage nach seiner eigenen Zukunft in Berlin beschäftige ihn, meinte Labbadia, sondern: «Dass wir ein Spiel verloren haben, das wir nicht verlieren können und nicht verlieren dürfen. Trotzdem haben wir es verloren.»

«Momentan schaffen wir es nicht, stabil genug zu sein»

Die Hoffnung, eine missratene Hinrunde in der Fußball-Bundesliga mit einem Siegeszug im Januar gegen vergleichsweise schwache Gegner noch zu retten, ist nach dem dritten Spiel ohne Torerfolg jedenfalls dahin. «Momentan schaffen wir es nicht, stabil genug zu sein, das muss man ganz klar sagen, das ist auffällig, weil wir da verschiedene Probleme haben», sagte Labbadia.

Hertha auf Tabellenplatz 14

Statt Richtung Champions League zu marschieren, wie es die Optimisten erhofft hatten, rauscht die Hertha in den Tabellenkeller und wird die Saisonhalbzeit mit nur wenigen Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge auf Platz 14 verbringen. Labbadias Grundgefühl bleibt aber: Es wäre irgendwie viel mehr drin gewesen. Deswegen war die Heimniederlage gegen Hoffenheim für ihn «ein Sinnbild» der ganzen Hinrunde.
«Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf wenige Ausnahmen ein sehr gutes Spiel geliefert, aber das juckt ja keinen. Wir haben 3:0 verloren, das sieht shit aus. Deswegen müssen wir uns der Kritik stellen», sagte Labbadia. Viel zu leicht konnte Hoffenheim die Tore durch Sebastian Rudy (33.) und Andrej Kramaric (68./88.) erzielen. Viel zu fahrlässig wurden viele eigene Torchancen vergeben, wie etwa der Elfmeter durch Krzysztof Piatek (12.).

Vier Siege in der Hinrunde

Längst werden in Berlin Vergleiche zu Abstiegsjahren gezogen. Nur vier Siege in der Hinrunde gelangen zum Beispiel auch 2011/2012. Gegen Werder Bremen muss Labbadia am Samstag (23. Januar 2021) nun unbedingt Punkte liefern. Sonst könnte die Geduld der Club-Bosse und auch von Geldgeber Lars Windhorst aufgebraucht sein. Woher die Hoffnung zur Wende kommen soll? «Wir gehen das Ganze an. Wir wissen, dass wir zeitlich Druck haben», sagte Verteidiger Niklas Stark.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Januar 2021 09:02 Uhr

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