Neuer Rasen: Labbadia will langfristige Lösung

Neuer Rasen: Labbadia will langfristige Lösung

Nach dem letzten Bundesliga-Spiel im Jahr 2020 wird im Olympiastadion ein neuer Rasen verlegt. Das bestätigten Hertha-Trainer Bruno Labbadia und die Olympiastadion GmbH am Mittwoch. Das frische Grün soll bis Freitag fertig verlegt und somit bei der ersten Partie des Berliner Fußball-Bundesligisten im neuen Jahr am 2. Januar gegen den FC Schalke 04 bespielbar sein.

Bruno Labbadia

© dpa

Herthas Trainer Bruno Labbadia während des Interviews vor Spielbeginn.

Labbadia hatte sich nach dem 0:0 am Dienstagabend gegen Mainz 05 über den Zustand des Rasens beschwert. Ausdrücklich betonte der Hertha-Coach, dass seine Äußerungen keine Entschuldigung für den schwachen Auftritt seines Teams sein sollten. «Es geht mir nicht um Schuldzuweisungen, sondern Lösungen», sagte Labbadia.
Auf den Trainingsplätzen des Vereins arbeite er akribisch mit dem Greenkeeper zusammen, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Für den Rasen in der Arena ist nicht die Hertha als Verein, sondern die Olympiastadion GmbH zuständig. Gepflegt wird aber auch dieser Rasen von der gleichen Firma, die laut Olympiastadion GmbH zur Holding von Hertha-Präsident Werner Gegenbauer gehört.
Trainer Labbadia sei «herzlich eingeladen, künftig an den regelmäßigen und gemeinsamen Absprachen und Rasenbegehungen mit Hertha BSC teilzunehmen und seine Expertise analog zu den Trainingsplätzen auch hier akribisch mit den Greenkeepern einzubringen», sagte Christoph Meyer, Direktor Veranstaltungen & Kommunikation der Olympiastadion GmbH.
Da es im Winter immer wieder Probleme mit der Beschaffenheit gäbe, müsse nun ein langfristiges Konzept zur Lösung her, forderte Labbadia. Es könne nicht sein, dass sein Team bald wieder auf einen schlechten Platz spielen müsse. «Wir haben den Anspruch, technisch guten Fußball zu spielen, es ist ein kleiner aber sehr wichtiger Mosaikstein», sagte Labbadia.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 16:19 Uhr

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