Hertha bereitet sich auf Zuschauer vor

Hertha bereitet sich auf Zuschauer vor

Hertha BSC will sich trotz des drohenden Zuschauerausschlusses bis zum Jahresende auf eine mögliche Rückkehr von Fans zu Bundesliga-Spielen vorbereiten. «Oberste Priorität hat die Gesundheit. Das betrifft auch die Diskussion um die Zulassung von Zuschauern. Nichtsdestotrotz sehen wir es als unsere Aufgabe an, uns vorzubereiten auf die Wiederzulassung von Zuschauern, in welchen Schritten und welchem Zeitraum auch immer», sagte Michael Preetz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Man wolle «kurzfristig auf Szenarien reagieren», sagte der Manager des Berliner Bundesligisten.

Ein Spielball liegt vor der Partie am Spielfeldrand

© dpa

Ein Spielball liegt vor der Partie am Spielfeldrand.

Kurz zuvor war bekanntgeworden, dass bis zum Jahresende wohl keine Fans zu Spielen der Fußball-Bundesliga zugelassen sein werden. Auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben. Das steht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag. Ausnahmen könne es dem Vorschlag zufolge in Regionen mit sehr geringen Infektionszahlen geben. Nach derzeitiger Rechtslage wären in Berlin bis zum 24. Oktober 5000 Personen im Stadion zulässig gewesen.
Vor dem in der kommenden Woche beginnenden Länderspielfenster machte Preetz deutlich, dass Hertha BSC von seinem Recht auf Verweigerung zu einer Abstellung Gebrauch machen werde, sollten Profis in Corona-Risikogebieten spielen müssen. «Wir werden keinen Spieler abstellen, wenn es gesundheitliche Bedenken gibt», sagte Preetz. Dies ist nach einer neuen Beschlussfassung der FIFA möglich. Gleich zehn Hertha-Profis sind für ihrer Nationalteams nominiert worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 27. August 2020 14:56 Uhr

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