Hertha hofft auf Fortsetzung der Miniserie

Hertha hofft auf Fortsetzung der Miniserie

Nach zwei Siegen nacheinander ist bei Hertha BSC die Zuversicht zurückgekehrt - und die Hoffnung auf eine Fortsetzung der eigenen Serie in der Bundesliga.

Trainer Ante Covic

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Trainer Ante Covic von Hertha BSC Berlin.

«Nichts gibt so viel Selbstvertrauen wie gewonnene Spiele», sagte Manager Michael Preetz am Mittwoch. Trainer Ante Covic ergänzte mit Blick auf das nächste Duell am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen Fortuna Düsseldorf: «Wir müssen das Selbstbewusstsein mitnehmen, vor heimischer Kulisse dominant auftreten und uns viele Möglichkeiten erspielen.»
Die Berliner wollen den schwachen Saisonstart endgültig vergessen machen. War der Erfolg gegen Paderborn (2:1) noch schwer erkämpft, konnte der Hauptstadtclub gegen Aufsteiger 1. FC Köln (4:0) am Sonntag auch wieder spielerisch überzeugen. «Wir werden nach den zwei Siegen nicht in Euphorie verfallen, aber wir wollen das spielerisch fortführen», sagte der Deutsch-Kroate Covic, der sich in seinem ersten Jahr als Cheftrainer mit einem weiteren Erfolg wieder etwas mehr Ruhe verschaffen könnte. Es sei «ein sehr wichtiges Spiel für uns», sagte der ehemalige Profi auf der Pressekonferenz zum Spiel gegen die Fortunen.
Hertha hat sich vom letzten Tabellenplatz mit sieben Punkten immerhin auf Rang zehn vorgearbeitet, erinnert sich aber ungern an Düsseldorf. «Wir haben im letzten Jahr keinen Punkt gegen sie geholt», sagte Covic, der in der letzten Spielzeit noch nicht im Amt war. Gegen den damaligen Aufsteiger spielte Berlin 1:2 und 1:4. «Wir werden eine wirklich gute Leistung für den dritten Sieg in Folge brauchen», sagte Preetz nun.
Immerhin kann Covic auf fast alle Stammspieler zurückgreifen, einzig der Einsatz von Marvin Plattenhardt ist noch offen. Am Donnerstag soll sich entscheiden, ob der Abwehrspieler dabei sein kann. Über mögliche Wechsel in der Startelf ließ sich Covic noch nichts entlocken. Ob Kapitän Vedad Ibisevic nach seinen beiden Joker-Toren von Anfang an spielen darf, ist unklar. Covic lobte jedenfalls: «Vedo hat allen gezeigt, dass er die Spiele entscheiden kann.»
Sein 500. Spiel als Bundesligatrainer wird Düsseldorfs Friedhelm Funkel vor rund 40 000 Zuschauer im Olympiastadion feiern. «Als Trainerkollege habe ich höchsten Respekt davor, was er geleistet hat», sagte Covic: «Er hat aus Düsseldorf wieder einen Bundesligisten gemacht. Man kann nur den Hut ziehen vor so einer Karriere des Trainerkollegen.» Preetz ergänzte: «Er ist ein wahnsinnig erfahrener Trainer.» Düsseldorf könne auch in diesem Jahr wieder den Klassenerhalt schaffen, betonte Berlins Geschäftsführer. Funkel war vom Herbst 2009 bis 2010 auch kurzzeitig Hertha-Trainer.
Zuletzt lief es für die Fortuna gar nicht nach Plan. Nach einem Sieg am ersten Spieltag gegen Werder Bremen wartet Düsseldorf schon seit fünf Begegnungen auf ein Erfolgserlebnis. Zudem fehlen aktuell sieben verletzte Spieler, darunter die Defensivakteure Jean Zimmer und Markus Suttner sowie Angreifer Dawid Kownacki. Trotzdem sagte Funkel am Mittwoch: «Wir reisen selbstbewusst nach Berlin und wollen mit Punkten im Gepäck zurück nach Düsseldorf fliegen.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. Oktober 2019 15:20 Uhr

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