Hertha gesprächsbereit für Tegel: Olympiagelände Nummer 1

Hertha gesprächsbereit für Tegel: Olympiagelände Nummer 1

Hertha BSC ist für eine Stadion-Lösung auf dem Gelände des Flughafens Tegel gesprächsbereit. «Wenn es grundsätzlich die Möglichkeit gibt, auch in Tegel eine neue Arena zu errichten, dann sind wir bereit, darüber zu diskutieren», sagte Manager Michael Preetz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt.

Olympiastadion Berlin

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Übersicht über das leere Olympiastadion vor Beginn eines Spiels. Foto: Andreas Gora/Archiv

Er machte aber auch deutlich, dass der Fußball-Bundesligist für die geplante neue Arena das Olympia-Gelände noch immer vorzieht. «Wir präferieren weiterhin unseren Standort», sagte Preetz und erklärte: «Weil wir ja schon vor zweieinhalb Jahren umfangreich Standorte in Berlin geprüft haben, übrigens auch Tegel.»
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hatte tags zuvor bestätigt, dass die Tegel Projekt GmbH beauftragt wurde, vier mögliche Varianten zu prüfen. Ein möglicher Standort wäre auf dem Festplatz, die weiteren drei auf dem Gelände des bisherigen Flughafens.
Das Areal des Flughafens, der nach aktuellen Planungen im März 2021 geschlossen werden soll, wenn ein halbes Jahr zuvor im Oktober 2020 der neue Hauptstadt-Flughafen BER eröffnet worden ist, war von Hertha wegen der Infrastruktur verworfen worden. Der Flughafen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln letztlich nur per Bus zu erreichen, eine U- oder S-Bahn-Station gibt es dort nicht.
«Wir haben immer gesagt, wir sind total offen für konstruktive Vorschläge, aber sie müssen eben auch konstruktiv sein, sie müssen umsetzbar sein», sagte Preetz. Man sei gespannt, was die Untersuchungen ergeben würden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. September 2019 14:20 Uhr

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