CDU: Herthas Stadionbau hat gesamtstädtische Bedeutung

CDU: Herthas Stadionbau hat gesamtstädtische Bedeutung

Die Berliner CDU hat den Senat aufgefordert, der Stadionfrage von Hertha BSC eine gesamtstädtische Bedeutung zu geben. «Der Stadion-Neubau kann nicht auf bezirkspolitischer Ebene verharren», erklärte Stephan Standfuß, Sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, in der «B.Z.» (Samstag). Andere viel unwichtigere Vorgänge würden zur Sache des Senats gemacht. «Die Verantwortlichen dürfen Hertha nicht in der Luft hängen lassen. Das hat unser größter Club in der Hauptstadt nicht verdient», sagte Standfuß.

Zuvor hatte Herthas Stadion-Manager Klaus Teichert schon die fehlende Hilfe aus der Berliner Politik für die Stadionpläne des Fußball-Bundesligisten bemängelt. Hertha will 2025 den aktuellen Mietvertrag für das Olympiastadion beenden und eine neue, reine Fußball-Spielarena auf dem denkmalgeschützten Olympia-Gelände bauen. In diesem Bestreben erlitt der Hauptstadtclub zuletzt einen Rückschlag: Die Genossenschaft, der sechs Häuser mit 24 Wohnungen auf dem Areal gehören, hatte angekündigt, mit dem Club nicht mehr über einen Verkauf zu verhandeln. «Der Senat muss Ersatzflächen anbieten», sagte jetzt Standfuß.
Die Abgeordnetenhausfraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin hatten erklärt, dass die neue Arena am bisher geplanten Standort «nicht zu realisieren» sei. Hertha aber will die Pläne nicht aufgeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 4. Mai 2019 13:20 Uhr

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