Ex-Herthaner Bobic für neues Stadion in Berlin: Gut für Liga

Ex-Herthaner Bobic für neues Stadion in Berlin: Gut für Liga

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic spricht sich für eine neue Fußballarena von Hertha BSC aus. «Ich liebe das Olympiastadion, in dem viel Geschichte drinsteckt. Nur hat man als Spieler, wenn 40 000 Fans da sind, das Gefühl, dass es nur halbvoll ist», sagte der frühere Profi des Berliner Fußball-Bundesligisten der «Berliner Zeitung» und dem «Berliner Kurier» (Donnerstag). «Hertha braucht das Stadion auch, um eine gewisse Emotionalität herzustellen. Ich würde mir wünschen, dass es kommt. Das wäre auch für die Liga gut.»

Fredi Bobic

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Frankfurts Sport-Vorstand und Ex-Herthaner Fredi Bobic steht im Stadion. Foto: Uwe Anspach/Archivbild

Die Berliner wollen 2025 den aktuellen Mietvertrag für das Olympiastadion beenden und eine neue, reine Fußball-Spielstätte auf dem denkmalgeschützten Olympiagelände bauen. In diesem Bestreben erlitt der Hauptstadtclub zuletzt einen Rückschlag: Die Genossenschaft, der sechs Häuser mit 24 Wohnungen auf dem Areal gehören, hatte angekündigt, mit dem Club nicht mehr über einen Verkauf zu verhandeln. Es gebe für ihn «keinen Grund», warum Hertha kein neues Stadion bauen solle, sagte Bobic.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. April 2019 11:50 Uhr

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