Hertha Trainer Dardai: Vergangenheit uninteressant

Hertha Trainer Dardai: Vergangenheit uninteressant

Die schwarze Serie der Hertha in Freiburg interessiert Trainer Dardai nicht. Sein Team will wie zuletzt auswärts mutig auftreten. Kapitän Ibisevic darf diesmal von Beginn an stürmen. Rekik ist zurück.

Pal Dardai

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Cheftrainer Pál Dárdai von Hertha BSC gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Andreas Gora/Archiv

Berlin (dpa) - Über neun Jahre hat Hertha BSC in Freiburg nicht mehr gewonnen. Das wollen Trainer Pal Dardai und sein Team nun am Samstag (15.30 Uhr) bei der nächsten Breisgau-Mission ändern. «Wir sollten dort mit dem Selbstbewusstsein, das wir uns gegen Mainz geholt haben, auftreten. Wir müssen offensiv spielen und aktiv sein, dem Gegner unseren Fußball aufzwingen und dürfen Freiburg nicht zu viel spielen lassen», erklärte Flügelspieler Valentino Lazaro.
«Freiburg darfst du nicht unterschätzen», bemerkte Chefcoach Dardai vor dem 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga. «Die haben eine gute Philosophie und einen erfahrenen Trainer.» Dreimal nacheinander endeten die Partien der Berliner Fußballer gegen das Team von Sportclub-Coach Christian Streich remis.
Der letzte Hertha-Sieg beim SC Freiburg liegt schon über neun Jahre zurück. «Die Vergangenheit interessiert mich nicht mehr. Das Wichtigste ist: Geh hin, sei frech, sei mutig. Du musst alles investieren», betonte Dardai.
Als Antreiber bekommt der achtmalige Saisontorschütze Vedad Ibisevic wieder eine Chance in der Startelf, nachdem der 34 Jahre alte Bosnier vier Mal nicht begonnen hatte. Der Niederländer Karim Rekik kehrt nach Rot-Sperre in die Abwehrkette zurück. Davie Selke hat sich beim jüngsten 2:1 gegen Mainz eine Hüftblessur zugezogen.
Vladimir Darida, Pascal Köpke, Derrick Luckassen und Julius Kade müssen verletzt passen. Mathew Leckie hat im Training einen Schlag abbekommen. Javeiro Dilrosun mangelt es nach viermonatiger Pause noch an Sicherheit und Spielpraxis.
«Wir müssen an unsere Stärken glauben. Wenn es fußballerisch nicht läuft, müssen wir wie gegen Mainz kämpferisch in die Partie finden», erklärte Maximilian Mittelstädt. Ob Dardai mit einer Dreier- oder Viererkette in der Abwehr spielen lässt, bleibt zunächst noch offen.
«Wenn wir unsere Chancen bekommen, die wir uns sicherlich rausspielen werden, da wir momentan sehr gut drauf sind, dann liegt es an uns, diese Chancen zu verwerten. Dann können wir auf jeden Fall etwas mitnehmen», betonte Mittelstädt. Mit 35 Punkten liegt Hertha derzeit vier Zähler von den Europa-League-Plätzen entfernt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 9. März 2019 10:10 Uhr

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